Player: wähle einen Beitrag
 
 
Beitrag vom 23.03.2021

Werkstattbesuch#187 Wie entsteht ein Brettspiel?

Mit Fabian und Lasse Beitrag hören
Das Brettspiel "Mensch, ärgere dich nicht" mit verschiedenfarbigen Figuren aufgebaut (imago images/Kirchner-Media)
Dieses Spiel kennt jedes Kind: Mensch ärgere dich nicht. (imago images/Kirchner-Media)

Vom ersten Entwurf bis zum Ladenregal: In dieser Episode erzählen uns zwei Spieleentwickler wie ein Brettspiel entsteht. Außerdem schauen wir auf die Geschichte der Brettspiele. Das erste wurde nämlich erfunden als es noch Mammuts gab.

Das in Deutschland bekannteste und beliebteste Spiel ist "Mensch ärgere dich nicht", das ursprünglich aus Indien stammt und sich im 19. Jahrhundert zu dem Spiel entwickelt hat, das wir heute kennen. Erste Spuren der Brettspiele führen ins alte Ägypten. Das ist etwa 5000 Jahre her. Eine Zeit, in der noch Mammuts lebten!

Die Menschen haben also immer schon gern gespielt. Es ist so eine Art Grundbedürfnis. Vielleicht kennt Ihr ja auch dieses tolle Gefühl, wenn Ihr bei einem guten Spiel mal so richtig die Zeit vergessen habt, Euer Köpfchen benutzen musstet und hinterher das Gefühl habt, ordentlich was geschafft zu haben. Dafür darf ein Spiel nicht zu leicht und nicht zu schwierig sein.

Damit beim Spielen weder Langeweile noch Frust aufkommt, tüfteln die Spieleentwickler Inka und Markus Braun sehr lange an ihren Konzepten. Etwa zwei Jahre dauert es von der ersten Idee bis zum fertigen Spiel im Ladenregal. Und zwischendurch werden die Spiele immer wieder von Test-Kindern ausprobiert. Bis jedes Detail sitzt! In dieser Episode erzählen uns Inka und Markus von ihrer Arbeit.

Übrigens: Im Jahr 2018 wurden allein in Deutschland 50 Millionen Spiele verkauft. Und jedes Jahr kommen ungefähr tausend nagelneu entwickelte Spiele auf den Markt. Hättest du das gewusst?