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Beitrag vom 01.02.2019

Wenn der allgegenwärtige Kunststoff zur Last wirdPlastik - ein gefährlicher Müll

Von Jessica Zeller Beitrag hören
Plastik-Müll vor der niederländischen Küste bei Schiermonnikoog. Zuvor hatte ein Schiff Container verloren. (imago/Hollandse Hoogte)
Ist Plastik erst einmal da, wird man es nur schwer wieder los. (imago/Hollandse Hoogte)

Ohne Kunststoff würde unser heutiges Leben nicht mehr funktionieren. Doch viel zu viel Plastikmüll belastet unsere Erde. Kann man auch ohne Plastik leben?

Mehr als ein Drittel aller verbrauchten Kunststoffe in Deutschland sind die Umverpackungen. Schnell, leicht zu nutzende Verpackungen wie Tüten, Folie oder Becher.
Daher kann jeder durch bewusstes, gezieltes Einkaufen leicht dazu beitragen, diese Mengen deutlich zu verringern.

Kakadu schlägt vor:

  • Frische, unverpackte Lebensmittel kaufen.
  • Mehrwegsysteme benutzen, also Joghurt, Getränke in Mehrwegflaschen (Pfand) kaufen, nicht in Einwegverpackungen.
  • Kein Einwegbesteck und kein Einweggeschirr mehr benutzen. Auch keine Plastik-Strohhalme.
  • Wasser aus der Leitung trinken, gegebenenfalls mit Kohlensäure aufsprudeln. Das spart nicht nur Plastik, sondern ist auch wesentlich billiger.
  • Aufwändige Verpackungen und tolle Geschenkverpackung vermeiden. Es kommt auf den Inhalt an, nicht die Verpackung.
  • Ein Seifenstück nutzen anstatt Durchgels, Flüssigseife usw.
  • Viele Haushaltswaren und Schulutensilien aus Plastik können durch Produkte aus Holz, Metall, Porzellan und Glas ersetzt werden. Das reicht von der Zahnbürste aus Holz oder Bambus über den Bleistift bis hin zur Pausenbrotbox aus Metall.

Ein Leben ganz ohne Plastik ist leider für die meisten von uns keine taugliche Alternative. Aber ohne die vielen Wegwerf-Artikel und Verpackungen aus Plastik auszukommen ist machbar.