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Beitrag vom 28.12.2018

Warum wir Silvester feiernVon Böllern, Krachern und Raketen

Von Kati Obermann Beitrag hören
Feuerwerk über dem Obernhaus und er Hafenbrücke. (AFP / Saeed Khan)
Wenn wir noch die Feiern vorbereiten, hat in Sydney das neue Jahr schon längst begonnen. (AFP / Saeed Khan)

Wieso wünschen wir uns bei Jahreswechsel eigentlich einen "Guten Rutsch"? Wer nun sagt, das liege an Eis und Schnee und man rate so einander zu Vorsicht in der Neujahrsnacht, der irrt. Der Spruch ein "Guter Rutsch" kommt von Roschhaschana. Die Redewendung hat ihre Wurzel in dem Wort , und was das heißt verrät Euch unser Kakadu-Silvester-Feature von Kati Obermann.

Der Dezember ist doch wirklich ein genialer Monat. Erst die gemütliche Adventszeit, dann die Weihnachtstage und am letzten Tag des Jahres die größte Party überhaupt: Silvester! Mit einem Höllenspektakel rauschen wir ins neue Jahr. Raketen, Böller und Feuerwerk sollen dabei die bösen Geister vertreiben. Ein Brauch, den sich die Germanen ausgedacht haben. Sie zündeten riesige Feuerräder an und ließen sie durch die Dunkelheit rollen. Dass allein in Deutschland etwa 100 Millionen Euro jedes Jahr für die Böllerei ausgegeben werden, zeigt wohl, wie viel Germane noch in uns allen steckt. Darum wollen wir den Silvesterbräuchen heute ganz genau auf den Grund gehen.

Ausgelassen feiern Menschen am 31.12.1989 auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor. (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)Vor genau dreißig Jahren wurde in Deutschland Silvester besonders ausgelassen gefeiert, denn 1989 war das Jahr der Deutschen Einheit. (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)