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Beitrag vom 09.11.2018

Vor 100 Jahren endete der Erste WeltkriegMaikäfer flieg, dein Vater ist im Krieg...

Von Kati Obermann Beitrag hören
Zu sehen sind jubelnde Soldaten am Fenster eines Zuges, der sie im August 1914 an die Front des Ersten Weltkrieges bringt. (dpa)
Jubelnde Soldaten im August 1914 auf dem Weg zur Front. Die meisten von Ihnen kehrten vermutlich nicht lebend zurück. (dpa)

"Jeder Schuss ein Russ, jeder Stoss ein Franzos!" so dröhnte es ab Sommer 1914 in Deutschland auf allen Straßen. Tausende junge Männer zogen voller Begeisterung freiwillig in den Krieg. Erst vier Jahre später, am 11. November, wurde dieser grausame Krieg beendet.

Am 11. November 1918, also fast genau vor einhundert Jahren, endete der Erste Weltkrieg. Dieser Krieg hieß "Weltkrieg", weil er in vielen Teilen der Welt stattfand. Insgesamt starben in den Kriegsjahren 1914-1918 über 20 Millionen Menschen.

Wie es zu diesem Krieg kam, darüber sind sich die Wissenschaftler bis heute nicht ganz einig. Rückblickend scheint es fast so, als hätten sich damals die Menschen in ganz Europa auf diesen Krieg gefreut. Die Männer meldeten sich freiwillig als Soldaten, sie zogen singend in den Krieg und waren sich sicher, dass sie innerhalb weniger Wochen als Sieger zurückkommen würden.

Doch aus dem geplantem "Blitzkrieg" wurde ein grausamer, vier Jahre andauernder Weltkrieg. Was sie dort erlebten, war unbeschreiblich schrecklich. Aber nicht nur Soldaten,  Millionen von Menschen starben.
Am 11. November 1918 wurde endlich durch einen Waffenstillstand der Erste Weltkrieg beendet.

In vielen Staaten und Orten Europas wird seitdem mit Denkmälern und Gedenkfeiern an den Ersten Weltkrieg erinnert.