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Beitrag vom 02.04.2019

Vom USB-Stick zur CloudIch speichere alles!

Von Jessica Zeller Beitrag hören
Zwei Personen sitzen an zwei Computern und sind über die Daten die sie produzieren in der Cloud verbunden. (imago/Ikon Images)
So ungefähr kann man sich das Arbeiten mit und in der Cloud vorstellen. (imago/Ikon Images)

Mit einem winzigen MP3-Player kann ich hunderte Stunden Musik am Stück hören. Auf einem modernen Smartphone kann ich tausende Fotos speichern. Daten und Informationen sind für uns in einer unvorstellbaren Menge problemlos immer wieder verfügbar. Und die Speichertechniken werden immer besser.

Noch vor wenigen Jahren waren Disketten das Speichermedium. Allerdings passte auf sie nur ein Bruchteil der Informationen, die auf eine CD oder gar einen USB-Stick passen und auf die Idee, für den Privatgebrauch Musik darauf abzuspeichern, kam niemand. Die Speicherkapaziät war einfach viel zu klein.

Dann kamen die ersten Festplatten auf den Markt, anfangs mit mehreren Megabytes, dann mit vielen Gigabytes, und heute haben die meisten Computer Festplatten mit mehreren Terabytes Speicherkapazität.

Eine komplett andere Technik brachten dann die USB-Sticks mit sich. Sie beruhen auf elektronischen Transistorschaltungen. Und da in so einem Stick viele Transformatoren auf engstem Raum zusammmensitzen, können auf einem Stick eine Menge Daten abgespeichert werden. Auch die Speicher in Handys und Fotokameras funktionieren nach diesem Prinzip. Auch hier werden unzählige elektronische Minischaltkreise in einem chemischen Verfahren meist auf eine Scheibe aus Silizium gebracht. 

Aktuell ist die Cloud das Speichermedium der ersten Wahl. Cloud heißt Wolke, aber natürlich wird nichts wirklich in den Wolken abgespeichert. Etwas in der Cloud speichern heißt, man lagert es in einem Rechenzentrum ein, das irgendwo auf der Erde steht. Diese Rechenzentren haben große und viele Festplatten und speichern das dort alles für uns. Die können wir über das Internet schnell erreichen und wir können das, egal wo wir sind, schnell von dort wieder runterholen.

Und wie geht es weiter?

"Es gibt Forschungen, dass man Informationen in Kristallen abspeichern kann und auch wieder auslesen kann. Ich habe vor kurzem einen Artikel gelesen, dass es Wissenschaftlern gelungen ist, Informationen in unserer DNA zu speichern. Das heißt, das wäre dann ein biologisches Speichermedium", so Lutz Straube von der HTW-Hochschule in Berlin.

Außerdem an diesem Medientag zu hören:

"Das Mauerschweinchen", ein Buchtipp von Karin Hahn.

"Unheimlich perfekte Freunde", ein Kinotipp von Anna Wollner.