Viel Spaß
    Neid und Selbstvertrauen

    Warum vergleichen wir uns?

    Drei Paar Beine mit den Füßen nach oben an eine Wand gestreckt. Das Paar in der Mitte gehört zu einem Erwachsenen und ist am längsten.
    Wer hat die längsten Beine? Und: Ist das überhaupt wichtig? © Getty Images / Westend61
    01.11.2022
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    Im vergleichsweise besten Podcast der Welt sprechen wir heute über genau das: Vergleiche. Wieso tun wir das? Und tut uns das gut? Antworten finden wir unter anderem im Reich der Tiere und bei einer Therapeutin auf dem Sofa.
    Wo wir uns vergleichen, hört man den Neid schon schmatzen. Der ist nämlich ziemlich gefräßig! Je mehr wir uns mit anderen messen - ihrem Aussehen, ihren Talenten oder ihrem Besitz - desto hungriger wird er. Vergleiche stacheln ihn richtig doll an und dann frisst er sich in uns hinein und futtert unser ganzes Selbstvertrauen auf.

    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

    Søren Kierkegaard, vergleichsweise berühmter Philosoph

    Vergleichen ist aber gar nicht nur doof. Es hat auch einen gewissen Zweck. Im Tierreich kann man das ganz gut beobachten. Und bei uns Menschen kann das auch mal einen nötigen Schubs geben, wenn wir sehen, was andere Tolles machen.
    Na super, und jetzt? Ist Vergleichen nun gut oder schlecht? Tja, hier gilt, wie eigentlich immer und überall: Wenn es sich blöd anfühlt, dann Stopp!

    Ihr habt auch eine Frage an den Kakadu? Dann immer her damit! Am liebsten per Sprachnachricht an 0174 16 24 523.


    Moderation: Patricia Pantel und Merle
    Autorin: Silke Wolfrum
    Redaktion: Ulrike Jährling
    Onlinefassung: Laura Lucas