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Beitrag vom 03.06.2021

Update: ReflexionWarum sehen wir uns im Spiegel?

Mit Ryke
Ein Junge steht vor dem Spiegel und putzt sich die Zähne. Zu sehen sind sein Rücken und im Spiegel seine Reflexion. (imago / Cavan Images)
In Sachen Zahngesundheit äußerst praktisch, so ein Spiegel... (imago / Cavan Images)

Und jetzt alle: "Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel!". Das ist im Grunde schon alles, was ihr wissen müsst, um gut durch den Physikunterricht zu kommen. Okay, ein bisschen mehr kommt da vielleicht noch. Diese Folge ist aber schon mal ein Einstieg.

Ob die Beißerchen auch wirklich blitzeblank sind, lässt sich am besten beim Zähneputzen vor dem Spiegel erkennen. Aber: Wieso eigentlich? Wie kommt das, dass wir uns in einem Spiegel sehen können?

Zwei Dinge machen den Spiegel zum Spiegel: das Glas vorne und die Aluminiumschicht dahinter. Und die bewirft uns! Zum Glück nicht mit Dreck, dafür aber mit Licht. Genauer gesagt wirft sie das Licht auf uns zurück. Das nennt man Reflexion.

Das läuft so ähnlich wie mit einem Ball: Wenn man den in gerader Linie gegen eine Wand wirft, kommt er genauso gerade wieder zu uns zurück. Wirft man ein bisschen schief, kommt der Ball genauso schief zurück. Die Regel nennt sich "Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel" und damit könnt ihr im Physikunterricht mächtig punkten.

Das könnt ihr prima mit einer Taschenlampe vor dem Spiegel testen. Zielt ihr damit genau geradeaus auf den Spiegel, kommt das Licht schnurstracks zu euch zurück und blendet. Haltet ihr sie aber schräg, geht das Licht im selben Winkel zur anderen Seite raus. Und dasselbe passiert mit dem Licht, das ihr im Badezimmer anknipst, oder mit dem Sonnenlicht.

Jeder Lichtstrahl ist ein Flummi

Stellt euch vor, jeder Mini-Lichtstrahl ist ein Flummi. Und die springen einfach auf alles, was da ist: auf den Mund, die Hand, die Zähne, die Zahnbürste, die Badezimmerwand. Von dort hüpfen sie weiter, zum Beispiel in die Augen. Und dann könnt ihr die Hand oder die Zahnbürste sehen.

Ein paar von den Flummis hüpfen gegen den Spiegel – und der wirft die einfach zurück, in exakt demselben Winkel. Augen und Hirn setzen die vielen, vielen Flummi-Lichtflecken dann zu einem Bild zusammen.

Außerdem sprechen wir in dieser Sendung mit Luna und Aletta. Sie zählen zu den Gewinnern des "Weltretter-Wettbewerbs" von "Zeit Leo". Ihr Projekt trägt den Titel "Besser wässern".

Auch wieder mit dabei: aktuelle Nachrichten, "Rate mein Geräusch" und eine weitere Geschichte aus der Rubrik "Neu in meinem Leben". Diesmal geht es um Runa, die Rollschuhfahren übt.

Sonst noch Fragen? Immer her damit: per Sprachnachricht an 0174 16 24 523.

(luc)