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Beitrag vom 07.10.2021

Update: Nase vollWie entsteht ein Popel?

mit Fabian Beitrag hören
Ein kleines Mädchen bohrt in der Nase. (imago / Panthermedia)
Wenn gar nichts mehr hilft, hilft immer noch Popeln. (imago / Panthermedia)

Gibt es denn was Schöneres als entspannt in der Nase zu bohren und einen besonders dicken Popel zutage zu fördern? Ihn versonnen in den Mund zu stecken, vielleicht? Was Popel sind und warum ihr sie getrost essen könnt – hier und heute im Update.

Die Nase, dieses Bollwerk der Köstlichkeiten! Auch wenn wir keinen Schnupfen haben, ist sie innen immer feucht. Das liegt an der Schleimhaut, mit der sie ausgestattet ist. Die produziert, wie der Name schon sagt, unentwegt Schleim. Unser Schnodder ist dazu da, all das abzufangen, was so in der Luft ist, aber nicht in unsere Lungen geraten soll. Staub, Schmutz, Krankheitserreger, Bakterien und das ganze Zeug. Wenn der Schleim trocknet, wird er zähflüssig oder richtig fest. Und, tadaaa: Ein Popel ist entstanden!

Kitzelt der uns in der Nase, schmeißt sie ihn mit einem beherzten Nieser einfach raus. Kräftig Schnäuzen hilft auch und natürlich das gute alte Nasebohren. Und für alle Popelverköstiger unter euch haben wir hier zwei schlagende Argumente, mit denen ihr selbst eure Eltern davon überzeugen könnt, dass Popelessen eine super Sache ist.

Argument 1

Das Nasensekret landet ohnehin in unserem Bauch. Damit unsere Nase nicht unentwegt läuft, fließt es hinten über den Rachen ab und gleitet geschmeidig die Speiseröhre hinab, ohne das wir was davon mitkriegen. Was soll also an der getrockneten Variante ekliger sein?

Argument 2

Die Forschung weiß, das Popelessen gesund ist! Abwehrkräfte lieben Herausforderungen. Mit dem, was in unseren Popeln so alles drin ist, trainieren sie für den Ernstfall. Und: Popel sind gut für die Zähne, weil in ihnen etwas drinsteckt, was vor Kariesbakterien schützt.

Dann doch lieber Erdöl!?

Alternativ könnt ihr natürlich auch auf Kunststoff aus Erdöl rumkauen. Voll eklig, meint ihr? Wird jeden Tag tausendfach gemacht. Viele Kaugummis sind nämlich aus Kunststoff. Aus Anlass zum Tag des Kaugummis schauen wir uns an, wer das Kaugummi erfunden hat, ob das immer schon aus Erdöl war und wieso die Dinger überall kleben.

Außerdem in der Sendung: Unsere Fortsetzungsgeschichte wird weitererzählt, "Neu in meinem Leben" und natürlich die Nachrichten.

Das wär' dann alles. Sonst noch Fragen? Her damit! 0174 16 24 523.

(luc)