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Beitrag vom 03.11.2020

Tschilp, tschilp, tirilii#147 Warum singen Vögel?

mit Ryke und Noemi Beitrag hören
Haubenlerche, Hauben-Lerche Galerida cristata, singendes Maennchen auf einem Weidepfosten, Belgien crested lark Galerida cristata, singing male, Belgium BLWS625462 *** Crested Lark, Crested Lark Galerida cristata , singing male on a pasture post, Belgium crested lark Galerida cristata , singing male, Belgium BLWS625462 Copyright: xblickwinkel/W.xPattynx  (www.imago-images.de)
Die Haubenlerche reißt ihren Schnabel auf - schimpft sie oder singt sie nur vor sich hin? (www.imago-images.de)

Laut krächzend ziehen die Graugänse gen Süden. Was schwatzen die Zugvögel eigentlich auf der langen Reise? Weshalb singt die Nachtigall in der Nacht? Und warum wird es im Winter so still?

Wir haben sie schon unendliche Male gehört, und trotzdem können wir die Sprache der Spatzen nicht so einfach nachahmen. Geschweige denn verstehen. Doch tatsächlich steckt hinter dem Gesang der Vögel mehr als eine schöne Melodie. Er kann Lockruf und Warnung sein. Und will gelernt sein. Die Kakadu-Moderatorinnen Noemi und Ryke geben sich die größte Mühe!

Bei den Zebrafinken ist es der Vogelpapa, der seinen Küken ruhig und langsam vorsingt, damit sie den Gesang lernen können. Ein besonders ausgefeiltes Liederrepertoire beherrscht die Nachtigall, die nicht umsonst für ihren Gesang berühmt ist. Das größte Talent düfte allerdings der australische Leierschwanz sein: Um Weibchen zu beeindrucken, erweitert der wunderschöne Vogel seine Gesangspalette immer aufs Neue. Und macht sogar täuschend echt das Geräusch einer Motorsäge nach.



#147 Warum singen Vögel?

Moderation: Ryke Jährling und Noemi

Recherche und Reportagen: Nadine Wojcik

Technik: Andreas Stoffels

Redaktion: Julia Eikmann

Deutschlandfunk Kultur, 2020