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Beitrag vom 08.09.2020

Tief, Tiefer, Tiefsee#131 Wie wird man Meeresbiologin?

mit Patricia und Merle Beitrag hören
ein Mädchen mit Taucherausrüstung schaut aus einem Tauchlernbecken (privat (Nadine Querfurth) )
Tauchen wie MeeresbiologInnen: Co-Moderatorin Merle hat extra für diese Folge einen Tauchkurs besucht (privat (Nadine Querfurth) )

Die Ozeane machen weit mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche aus. Aber obwohl sie so gewaltig sind und außerdem uralt, wissen wir Menschen nur wenig über sie. Meeresbiolog*innen wollen das ändern.

Die Ozeane sind riesig und viele Millionen Jahre alt. Manche Wissenschaftler sagen, dass in ihnen so viele Tiere, Pflanzen und andere Lebewesen zuhause sind, wie sonst nur im Regenwald. Was und wer genau alles in den Meeren lebt – das ist allerdings gar nicht richtig bekannt. Die Menschen, so heißt es oft, wissen viel mehr über die Oberfläche des Mondes als darüber, was sich unter der Oberfläche der Weltmeere verbirgt. Das liegt unter anderem daran, dass die Meere im Durchschnitt 4000 Meter tief sind. So tief kann kein Mensch tauchen und auch mit der Technik, die es im Moment gibt, kommt man noch nicht an die tiefsten Stellen der Ozeane.

Was aber bekannt ist über die Meere und ihre Bewohner, das ist unglaublich faszinierend: da gibt es Fische mit durchsichtiger Kopfhaut, durch die man in ihren Kopf hineinsehen kann. Da gibt es unterirdische – oder besser: unter-meerische Vulkane, geheimnisvolle Geräusche und natürlich auch jede Menge alte Schiffswracks und anderen Müll. Und woher weiß man das? Nicht zuletzt, weil es Meeresbiolog*innen gibt, die die Meere erforschen. Patricia und Merle finden in dieser Folge heraus, wie ihr Meeresbiolog*in werden könnt. Spoiler: Taucherbrille nicht vergessen!

#131 Wie wird man Meeresbiologin?
Moderation: Patricia Pantel und Merle
Recherche und Reportagen: Nadine Querfurth
Technik: Henri Thaon
Redaktion: Lydia Heller
Deutschlandfunk Kultur, 2020