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Beitrag vom 23.06.2020

Sto-to-to-to-to-to-stottern#104 Warum sitzen die Wörter manchmal fest?

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Mund einer sprechenden Frau (imago )
Kontrollverlust im Mund - kann sich ganz schön doof anfühlen (imago )

Albert Einstein hat es getan, Marilyn Monroe und Ed Sheeran: Sie alle haben gestottert. So wie etwa 8 Millionen Menschen auf der Welt.

Ob man stottert oder nicht ist meistens angeboren. So wie Sommersprossen oder lange Beine. Das Phänomen, dass manche Wörter einfach nicht raus wollen, ist so alt ist wie die Menschheit. Schon vor Tausenden von Jahren haben die Ägypter ein Schriftzeichen dafür erfunden: "Erdbeben im Mund".

Das trifft es ziemlich gut, denn viele Stotternde fühlen sich ähnlich hilflos wie bei einem Erdbeben: Eigentlich wissen sie ziemlich genau, was sie sagen wollen - aber ihr Sprachzentrum gerät außer Kontrolle und die Wörter stecken fest. Timo stottert schon sein halbes Leben. Aber er hat gelernt, wie er gut damit klar kommt.

#104 Stottern - Warum sitzen die Worte fest?
Moderation: Patricia und Elias
Autorin: Dörte Fiedler
Technik: Irina Stuhlsatz
Redaktion: Julia Eikmann
Deutschlandfunk Kultur 2020