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Beitrag vom 02.10.2018

Spiele mit Online-FreundenNie unter dem echten Namen spielen!

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Jean-Marc Birkholz als "Winnetou" und Kai Noll als "Old Shatterhand" stehen bei einem Pressetermin auf der Naturbühne der Karl-May-Festspiele in Lennestadt-Elspe nebeneinander auf der Bühne.  (picture alliance/Bernd Thissen/dpa)
Winnetou und Old Shatterhand - Blutsbrüder im Wilden Westen (picture alliance/Bernd Thissen/dpa)

Im Internet, am Handy kann man jede Menge Leute kennen lernen. Oft auf Seiten, die ein bestimmtes Thema haben – zum Beispiel Tiere – oder eben bei Online-Spielen. Doch weißt Du da eigentlich immer, mit wem Du wirklich zusammenspielst?

Wssenschaftler behaupten, dass sich eine echte Freundin bzw. ein echter Freund durch gewisse Eigenschaften festmachen lässt. Man interessiert sich für den anderen Menschen. Man kann ihm gegenüber offen seine eigene Meinung aussprechen, aber auch die Gedanken und Ideen des anderen sind wichtig. Man trifft sich regelmäßig und merkt, ob die andere Person traurig oder sauer ist. Zudem gibt es gegenseitiges Vertrauen, Bewunderung und Vergebung.

Oder Ihr spielt zusammen, könnte jetzt Tom ergänzen. Denn gerade das Online-Spielen boomt wie verrückt. Und Tom spielt viel online. Inzwischen hat er über 300 Mitspieler in seiner Internet-Spiele-Welt. Wobei Tom aber von den meisten seiner Mitspieler nur deren Spielnamen, eine Art Spitznamen kennt, nicht aber, wer da wirklich am anderen Bildschirm mit ihm zockt.

"Ich spiele nie unter meinem echten Namen", verrät auch Viggo. Denn genau wie im realen Leben gibt es auch im Internet unangenehme und kriminelle Gestalten – die möchtet Ihr nicht treffen und nicht von ihnen angerufen oder beobachtet werden.

Daher gilt, egal mit wem Ihr online spielt: Private Daten an Online-Freunde - niemals!

Zum Nachhören: Toms Welt: Online-Freundschaften - von Annette Bäßler

Außerdem zu hören:

- "Old Shatterhand und Winnetou", unsere Freunde-Serie von Cornelia Seliger
- "Jagger und ich", ein Buchtipp von Ilka Lorenzen-Butzmann