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Beitrag vom 21.04.2020

Schneeglöckchen, Narzissen, Krokusse#86 Woher wissen Blumen, wann Frühling ist?

mit Ryke und Janika Beitrag hören
Ein Schneeglöckchen wächst durch ein Loch im schneebedeckten Boden. (dpa picture alliance/ Michael Reichel)
Ein Schneeglöckchen wächst durch ein Loch im schneebedeckten Boden. (dpa picture alliance/ Michael Reichel)

Erst die Schneeglöckchen, dann die Märzenbecher, dann Krokusse, Narzissen, Tulpen. Frühblüher heißen die meist kleinen Blumen, die eine nach der anderen den Frühling ankündigen. Aber woher wissen sie, wann sie an der Reihe sind?

Die Schneeglöckchen sind meist die ersten. Schon Mitte Februar fangen sie an zu blühen – und danach geht’s manchmal ziemlich schnell: orangefarbene und violette Krokusse sprießen in Parks und Vorgärten, gelbe Osterglocken auch und in den Wäldern bilden die zartweißen Anemonen richtige Blütenteppiche.

"Frühblüher" werden all diese Blumen genannt, klar – sie blühen ja auch alle früh im Jahr. Aber eben nicht alle zugleich, sondern in einer bestimmten Reihenfolge. Wie kommt das? Woher wissen sie, wann sie loslegen müssen mit dem Blühen? Was braucht eine Pflanze überhaupt, damit sie gut wächst und: warum ist nicht für alle Pflanzen zur gleichen Zeit Frühling?

Ryke und Janika finden das in dieser Folge heraus – dazu gibt’s Erbsen im Kühlschrank und Frühlingslieder auf der Ukulele!

#84 Woher wissen Blumen, wann Frühling ist?
Moderation: Ulrike Jährling und Janika
Recherche und Reportagen: Kati Obermann
Technik: Hendrik Stein
Redaktion: Lydia Heller
Deutschlandfunk Kultur, 2020