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Beitrag vom 05.10.2021

Röhrlinge und Co.Welche Pilze darf ich essen?

mit Ryke und Merle Beitrag hören
Ein Maronenröhrling am Fuß eines Baums umgeben von Moos und Herbstlaub (imago / Sabine Gudath)
Gut erkennbar an der dicken braunen Pilzkappe und dem Röhrenfutter: der Maronenröhrling. (imago / Sabine Gudath)

Gute Pilze, schlechte Pilze: Die einen sind ein wahrer Schmaus, die anderen machen die ganze Pilzpfanne bitter oder sind gar giftig. Woran man essbare Speisepilze kinderleicht erkennt und welche gerade für Einsteiger geeignet sind, erfahrt ihr hier.

Das gab’s noch nie beim Kakadu: Regen im Studio! Bei dem feuchtwarmen Wetter dauert es nicht lang, bis die ersten Pilze aus dem Mikro ploppen. Aber welche sind das? Und kann man die essen? Für alle, die gern in diesem Herbst im Wald Pilze sammeln wollen und nicht wie unsere Moderatorin Ryke einen Pilzpapa mit ganz viel Ahnung haben, ist diese Folge!

Wie immer scheuen wir im Dienste der Wissenschaft keine Mühen. Wir sprechen mit dem Berliner Pilzexperten Hans-Jörg Beyer und einem Pilz höchstpersönlich! Dieser vorlaute kleine Kerl (gemeint ist der Pilz) klärt uns erst einmal darüber auf, dass Pilze keine Pflanzen sind, sondern ... Pilze eben! Es gibt ein Tierreich, ein Pflanzenreich und ein Pilzreich. Und dort warten jede Menge Leckereien, aber eben auch giftige Arten, die sogar tödlich sein können. Besonders fies: Manche Leckerbissen haben gemeine Doppelgänger, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sehen. Wer sich selbst eine Pilzpfanne zusamensammeln möchte, muss sich also auskennen. Oder mit dem vollen Körbchen bei Hans-Jörg Beyer in die Pilzsprechstunde kommen.

Ein Pilz mit grünlichweißer Kappe und deutlich erkennbarer Knolle am Ende des Stiels wird von einem Pilzberater in Händen gehalten. (imago / Michael Schick)Den hier bitte nicht: Der Grüne Knollenblätterpilz ist giftig – und leider weit verbreitet. (imago / Michael Schick)

Sein Tipp für Einsteiger: Röhrlinge wie der Maronenröhrling oder Steinpilze, weil man mit denen nicht so viel falsch machen kann und schon Kinder sie erkennen können. Das schlimmste, was passieren kann, ist, dass ein bitterer Gallenröhrling in der Pfanne landet. Trotzdem sollte immer ein erfahrener Erwachsener die Pilze vor der Zubereitung begutachten.

Der fiese Grüne

Ein weit verbreiteter gefährlicher Pilz ist der Grüne Knollenblätterpilz. Den findet man sogar in Stadtparks. Viel berühmter ist der Fliegenpilz, den wohl auch jedes Kind erkennt. Aber woher hat der seinen Namen? Und was futtern eigentlich Pilze? Dies und mehr im Podcast.

Geht ihr auch bald auf die Suche? Dann erzählt uns davon! Wir freuen uns über eine Sprachnachricht an 0174 16 24 523. Und neue Fragen können wir natürlich auch immer gebrauchen, denn die sprießen, anders als Pilze, nicht aus dem Boden.

(luc)