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Beitrag vom 01.08.2020

Regenwurmkacke und andere Wunder#116 Was ist eigentlich ein Kompost?

mit Selma und Patricia Beitrag hören
Die indische Ärztin Meenakshi Bharath zeigt ihren kompostierten Hausmüll im indischen Bangalore, aufgenommen am 22.06.2012. Der indische Mittelstand nimmt zum Teil Mülltrennung und Recycling selbst in die Hand. Indien erstickt im Abfall, gut die Hälfte des täglichen Abfallvolumens sind sogenannte Feuchtabfälle, die kompostierbar sind. Es gibt verschiedene Initiativen und Bewegungen, die zum Teil auch die passenden Hauskomposter vertreiben. Der indische Staat ist seit Jahrzehnten nicht in der Lage, eine funktionierende Abfallwirtschaft zu organisieren. Foto: Jan Woitas | Verwendung weltweit (dpa)
Schwarzes Gold: Nach einigen Monaten ist aus Küchenabfällen feinste Komposterde geworden (dpa)

Schlappe Salatblätter, müffelnder Kaffeesatz: Es stimmt, der Komposteimer in der Küche sieht nicht immer einladend aus. Aber Würmer und Bakterien verwandeln den Biomüll in feinste Komposterde. Superfood für unsere Pflanzen!

Es klingt zwar so, aber mit der Post hat der Kompost nichts zu tun. Das Wort stammt aus dem Lateinischen, wo "compositum" so viel bedeutet wie zusammengesetzt. Und aus den verschiedensten Materialien zusammengesetzt ist er ja wirklich, dieser Haufen oder Kübel, den wir Kompost nennen.

Aus Blättern, Rasenschnitt, kleinen Ästen und was in Haus und Garten sonst noch so anfällt an so genannten "organischen Resten". Also solchen, die aus der Natur kommen - und dort auch wieder hin zurück gehen. Mit dem kleinen Umweg durch den Magen eines Regenwurms. 

Wie das genau geht, hat er Selma und Patricia in unserem Podcast erzählt.

#116 Was ist eigentlich ein Kompost?
Moderation: Patricia Pantel und Selma
Recherche und Reportagen: Regina Voss
Technik: Thomas Schütt
Redaktion: Julia Eikmann
Deutschlandfunk Kultur 2020