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Beitrag vom 03.09.2018

Mit dem Amphibienfahrzeug im WattEin Auto, das fährt und schwimmt

Von Kristina Hafer Beitrag hören
Ein Amphibienfahrzeug am Strand vor Cuxhafen. (Bernd Hafer)
Ein Amphibienfahrzeug am Strand vor Cuxhafen. (Bernd Hafer)

Wenn's im Wattenmeer in Norddeutschland mal brenzlig wird und Menschen in Not geraten, kommen die Retter mit dem Amphibienfahrzeug. Haley und Kristina haben sich so ein besonderes Gefährt mal genauer angeschaut.

Die Stadt Cuxhaven liegt an der Nordseeküste. Da gibt es das sogenannte Wattenmeer. Ungefähr alle 12 Stunden wechseln sich Ebbe und Flut ab. Wenn Ebbe ist, geht das Wasser zurück und man kann über den Meeresboden laufen. Wenn die Flut kommt, also wenn das Wasser wieder zurückkommt, sollte man wieder zurück am Strand sein.

Denn das Wasser läuft nicht gleichmäßig wieder ein, sondern es gibt auch "Priele", die zuerst voll sind und innerhalb weniger Minuten von winzigen Bächlein zu großen Flüssen werden können. Da muss man gut auf sich aufpassen. Und immer wieder kommt es vor, dass Menschen von dem auflaufenden Wasser eingeschlossen werden, sie in Seenot geraten.

Mit dem Amphibienfahrzeug durchs Watt

Doch zum Glück gibt es die Seenotrettung, die in solchen Fällen helfen kann. Normalerweise sind die Helfer bei ihren Einsätzen mit den Rettungsbooten unterwegs. Doch im Wattenmeer setzten sie oft ein Fahrzeug ein, das sowohl schwimmen, als auch fahren kann.

So ein Amphibienfahrzeug ist im Watt praktisch, weil es auf Straßen und dem schlammigen Meeresboden fährt und durch Priele schwimmt. 

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