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Beitrag vom 27.02.2018

MedientagEine Modell von sich selbst im 3D-Drucker

Von Kristina Richter Beitrag hören
Ein 3D-Drucker wird am 14.05.2014 auf der Messe "Rapid.Tech" in Erfurt (Thüringen) gezeigt. Insgesamt präsentieren auf den drei Fachmessen "Rapid.Tec", "FabCon 3.D" und "Erfurter Printcocktail" 130 Aussteller bis 17.05.2014 Neuheiten. (picture alliance / dpa / Michael Reichel)
Ich im Format 1:10 - Was 3D-Drucker inzwischen alles können. (picture alliance / dpa / Michael Reichel)

Außerdem zu hören:

Seit einigen Jahren machen 3D-Drucker von sich reden. Mit ihnen kann man echte Dinge herstellen - beispielsweise Spielzeugfiguren, kleine Modelle oder technische Bauteile.  

So ein 3D-Drucker ist eigentlich eine ganz einfache Angelegenheit. Schicht um Schicht werden aus einer kleinen Düse Kunststoffschichten übereinandergelegt. Doch damit die Düse weiß, wo sie sprühen muss und wo nicht, braucht es einen Computer und einen Bauplan, der das Ganze steuert.

Das Prinzig des 3D-Druckers wurde im Jahr 1981 von Charles W. Huill erfunden und 1983 erstmals in der Praxis umgesetzt.  1988 gab es dann den ersten 3D-Drucker zu kaufen.

Lange Zeit war das Problem bei diesen Druckern, dass die untere Konstoffschicht Zeit brauchte, um auszuhärten, bevor eine neue Schicht aufgetragen werden konnte. Doch die Wissenschaftler entwickelten Methoden, mit denen sie das Aushärten des Kunststoffs beschleunigen konnten. Beispielsweise, indem sie zwei Komponenten kombinierten, die direkt beim Zusammenkommen hart werden. 

Waren die ersten 3D-Drucker noch ein sehr teure Angelegenheit und wurden nur in der Industrie eingesetzt, gibt es bereits kleine Modelle für etwas mehr als 100 Euro.

"Ein Kind aus dem 3D-Drucker" Von Kristina Richter.

Außerdem zu hören:

"Biene Maja" - Kinotipps von Anna Wollner.

"Ängstliche Helden" - Von Regina Voss.