Montag, 16. Juli 2018
 
 
Player: wähle einen Beitrag
 
 
Beitrag vom 20.03.2018

MedientagCybermobbing, Glücksunterricht und Buchtipp

Beitrag hören
ILLUSTRATION - Ein junges Mädchen zeigt am 04.02.2017 das Display eines Smartphones mit einem weinenden Emoji beim Messenger «WhatsApp» (gestellte Szene). Wenn falsche Behauptungen oder Beleidigungen über einen Menschen in sozialen Netzwerken, bei Messengern wie WhatsApp und anderen Online-Diensten verbreitet werden, sprechen Fachleute von Cybermobbing. Am 7. Februar findet der Safer Internet Day mit dem Schwerpunktthema Cybermobbing statt.  (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
Cybemobbing - Wenn Hass und Gemeinheit im Internet verbreitet werden (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

An diesem Medientag zu hören:

Cybermobbing ist eine spezielle Art des Mobbings, die im Internet oder in sozialen Netzwerken stattfindet.

Darunter fällt:

- Jemanden bewusst aus einere Gruppe oder einem Chat ausschließen.

- Gerüchte oder Verleumdungen über jemanden im Internet oder im sozialen Netzwerk verbreiten.

- Jemanden wiederholt beleidigen, verletzen oder schikanieren mit Emails, SMS oder anderen Messenger-Diensten.

- Jemanden mit vertraulichen Informationen im Netz oder in der Gruppe bloßstellen.

Es ist schwer, sich gegen Cybermobbing zu wehren. Denn meist sind die Täter anonym, sodass das Opfer gar nicht weiß, wer die Gerüchte oder Beleidigungen verbreitet. 

Man weiß nicht, sitzt der Täter am anderen Ende der Welt oder ist er im direkten Umfeld, etwa der Schule oder im Freundeskreis zu finden?

Cybermobbing ist besonders gemein und hinterhältig.

Der Täter kann rund um die Uhr angreifen, es gibt keinen räumlichen Schutz, das Internet schläft nie.

Das Mobbing verbreitet sich rasend schnell, das Internet ist grenzenlos und vergisst nie. Was einmal in der Welt des Internets ist, kann immer wieder ausgegraben werden.

Das Internet bietet dem Täter einen großen Schutz. Es ist recht leicht im Internet unerkannt unterwegs zu sein und Hass und schlimme Gerüchte zu verbreiten.

Der Täter nimmt die Folgen seines Tuns nicht wahr. Er sieht nur, was er tut, nicht wie sein Opfer dadurch verletzt wird.

Mehr Informationen und wie man sich wehren oder helfen lassen kann findet Ihr bei:

klicksafe.de

Dort gibt es sogar einen speizelle Cybermobbing-Hilfe-App zum Herunterladen

"Toms Welt 6: Cybermobbing" - Von Annette Bäßler.

Außerdem zu hören:

"Glücksunterricht" - Von Ingeborg Rüthers.

"Lars, mein Freund" - Ein Buchtipp von Karin Hahn.