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    Kinderhörspiel und Geschichten

    Ein Fellknäuel namens Heimweh

    Ein Mädchen liegt auf einer Wiese, vor das Gesicht hält es eine Emoji-Maske mit Herzchen-Augen. Um den Kopf herum liegen diverse andere Emojis, die andere Gefühle ausdrücken.
    Eigentlich ist der Sommer super. Wenn nur dieses Heimweh nicht wäre... © IMAGO / Pond5 Images
    Von Hartmut El Kurdi |
    Heimweh ist doof. Lillys Mama hat ihr gesagt, das Mittel dagegen wäre, mit ihrem Heimweh zu reden. Aber was, wenn das Heimweh ihr antwortet?
    Lilly und ihre Familie können in diesem Jahr nicht zusammen in den Sommerurlaub fahren: Der Umzug und die Wohnungsrenovierung haben einfach zu viel gekostet. Und jetzt ist auch noch die Waschmaschine kaputt gegangen. Also verbringt Lilly ihre Ferien bei ihrer Tante Paula in Hannover.
    Eigentlich gar nicht so übel: Tante Paula ist zwar außen etwas ruppig, aber innen ziemlich nett. In Hannover gibt es einen tollen Zoo, und man kann Ausflüge machen: zum Beispiel ans Steinhuder Meer, das zwar kein echtes Meer ist, sondern nur ein großer See, aber egal. Man kann Boot fahren, Fischbrötchen essen und dicke Steine ins Wasser schmeißen.
    Wenn nur dieses doofe Heimweh nicht wäre! Als Lilly sich in der ersten Nacht ins Bett legt und versucht einzuschlafen, erinnert sie sich daran, dass ihre Mutter ihr gesagt hat, sie soll mit ihrem Heimweh reden, wenn sie traurig ist. Das findet Lilly zwar albern, aber sie probiert es trotzdem. Womit sie nicht gerechnet hat ist, dass das Heimweh ihr antwortet.
    Ein Fellknäuel namens Heimweh
    Gelesen vom Autor
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011