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Beitrag vom 21.02.2021

Kakadu für FrühaufsteherHänsel und Knödel

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Eine Szene mit einer Holzfigur aus dem Grimm-Märchen "Hänsel und Gretel" (picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert)
Kommt, ihr lieben Kinderlein, kommt! Ich habe köstliche Märchen für Euch vorbereitet. (picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert)

Märchen sind erfundene Geschichten, in denen vielleicht ein Funken Wahrheit steckt. Aber was passiert, wenn Dichter beginnen, damit Wortspiele zu veranstalten?

"Hänsel und Knödel, die gingen in den Wald.
Nach längerem Getrödel rief Hänsel plötzlich: Halt!
Ihr alle kennt die Fabel, des Schicksals dunklen Lauf:
Der Hänsel nahm die Gabel und aß den Knödel auf."

So dichtete einst Michael Ende.
Wenn Dichter beginnen, mit den Worten zu spielen, mit ihnen zu jonglieren und sie zu verdrehen, dann kann ein Gedicht entstehen. Und wenn die Dichter sich derart mit Märchen beschäftigen, entstehen Märchengedichte. Oder vielleicht doch eher märchenhafte Gedichte? Willkommen in der Welt von Hänsel und Knödel.

"Hänsel und Knödel"
Märchengedichte von Manfred Mai, Michael Ende, Heinz Erhardt und Josef Guggenmos
Von Karin Hahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014

Moderation: Ulrike Jährling

Karin Hahn, arbeitet als Journalistin für Radio und Zeitungen. Sie ist Mitglied in der Jury "Die Besten 7 – Bücher für junge Leser". Das ist eine Bestenliste für Kinder – und Jugendliteratur, die monatlich im Auftrag vom Deutschlandfunk und Focus zusammengestellt wird.