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Beitrag vom 26.02.2018

InfotagBaumhaus mit Rutsche - Kinder als Städteplaner

von Dana Sindermann Beitrag hören
Computerspielplatz in Pfronten: Kinder spielen an einem Klettergerüst auf einem Computerspielplatz. (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)
Ich wünsche mir einen Computerspielplatz.l (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)

Am Infotag begrüßt Euch Patricia und die Kakadu-Kindernachrichten kommen von Lydia.

Kinder als Städteplaner? Wer kommt denn auf die Idee, könnte sich da mancher fragen. Das ist doch wohl eher Sache der Erwachsenen, immerhin sind die groß.

Falsch gedacht.

Auch Kinder sollen bei Dingen, die sie betreffen, mitreden können. So steht es in der Kinderrechtskonvention der UN, der Vereinten Nationen. Sie hält die wichtigsten Rechte von Kindern fest. Seit fast 30 Jahren gibt es dieses Kinderrechtskonvention und fast alle Länder auf der ganzen Welt haben die Konvention unterschrieben und damit gesagt: Wir möchten diese Rechte der Kinder achten. Auch Deutschland hat die Kinderrechtskonvention unterschrieben. Und die meisten Rechte werden hier auch beachtet. Zum Beispiel, dass jedes Kind in die Schule gehen kann, dass es Hilfe bekommt, wenn es in Not ist, dass es Freizeit hat, spielen und sich erholen kann.

Aber es gibt Kinderrechte, die noch nicht ganz so selbstverständlich beachtet werden. Und dazu gehört das Recht, dass Kinder bei den Dingen, die sie etwas angehen, mitreden und mitentscheiden können. Und wie man wohnt und lebt geht ganz klar Kinder etwas an. Daher sagen immer mehr Städte: Lasst unsere Kinder mitreden. Sie sammeln Ideen, wie Kinder ihre Stadt gestalten möchten und versuchen die Vorstellungen der Kinder umzusetzten. Dabei kann nicht jeder Kinder-Wunsch erfüllt werden, doch immer mehr Städte sagen, ja, die Idee finden wir gut.

"Eine Stadt für Kinder - Kinderfreundliche Kommunen" Von Dana Sindermann

Weitere Themen dieser Sendung: 

"Der Abschluss der Olympischen Winterspiele" Mit Thomas Wheeler