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Beitrag vom 04.05.2021

Heuschnupfen und Co.#199 Woher kommen Allergien?

mit Ryke und Noemi Beitrag hören
Eine Taschentuchbox und ein Fläschen Nasenspray vor gelbem Hintergrund (unsplash.com / Diana Polekhina)
Des Pollenallergikers treue Begleiter ... (unsplash.com / Diana Polekhina)

Hach, Frühling! Du Hochzeit der triefenden Nasen und geschwollenen Augen! Wenn sich Allergiker die Haare raufen und klagen: Warum nur? Und warum ich? Die Symptome können wir zwar nicht lindern, aber immerhin die Fragen beantworten ...

Diesmal hat sich die neunjährige Mia bei uns gemeldet. Mia leidet zwar nicht unter Heuschnupfen, dafür an einer anderen Allergie: Wenn sie Nüsse isst, bekommt sie nur noch ganz schlecht Luft und dann kann es für sie gefährlich werden. Deswegen passt Mia richtig gut auf und hat immer einen Notfall-Pen dabei, mit dem sie sich piksen kann, wenn doch mal irgendwo Spuren von Nüssen enthalten waren. Mia möchte vom Kakadu wissen: "Woher kommt meine Allergie?"

Ob Pollen, Nüsse, Insektenstiche, Katzenhaare oder Staub: Menschen können auf so ziemlich alles allergisch reagieren. Und reagieren ist schon genau das richtige Stichwort. Eine Allergie ist nämlich eine "Fremdreaktion". Der Körper nimmt etwas Fremdes wahr, von dem er glaubt, es könnte ihm gefährlich werden und fährt seine Abwehrmechanismen auf.

Allergien gibt es, seit es Menschen gibt, aber so richtig erforscht werden sie erst seit ungefähr 100 Jahren. Eines von zehn Kindern hat von Geburt an eine oder mehrere Allergien. Womöglich sogar geerbt. Bei den Erwachsenen sind es schon zwei von zehn. Allergien können sich also auch mit der Zeit entwickeln. Dafür gehen sie andersherum in manchen Fällen auch von allein wieder weg.

Und was, wenn nicht? Wozu denn überhaupt das Ganze? Ist der Körper verwirrt? Das alles besprechen Noemi und Ryke in dieser Episode mit dem Kinder-und Allergiearzt Dr. Christopher Kolorz.