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Beitrag vom 26.06.2019

Große Komponisten als kleine Jungs - Frederic Chopin"Lass mich mal. Allein!"

Von Ulrike Timm Beitrag hören
Der Komponist Frédéric Chopin (1810-1849) auf einem Porträt, das seine Verlobte Maria Wodzińska um das Jahr 1835 herum anfertigte  (imago / United Archives International)
Der Komponist Frédéric Chopin (1810-1849) auf einem Porträt, das seine Verlobte Maria Wodzińska malte. (imago / United Archives International)

Frederic Chopin war ein großer Komponist, besonders für Klaviermusik.


Frederic Chopins Vater war aus Frankreich nach Warschau gekommen, um dort sein Glück zu machen, mit nicht viel mehr als einer Geige und einer Flöte im Gepäck. Seine Mutter, eine gute Klavierspielerin, stammte aus Polen. Und die Familie pendelte zwischen beiden Sprachen, Papa unterrichtete Französisch, alle Kinder sprachen beide Sprachen, Polnisch und Französisch. Und die Sprache der Klaviertöne natürlich. 
Besonders dieses Instrument begeisterte Frederic Chopin schon als Baby, es wird berichtet, dass er vor Vergnügen schrie, wenn seine Mutter Klavier spielte. Schon als Kind gab der kleine Frederic Konzerte bei feinen Leuten. Da gab es prima Kuchen, und sie klatschten ganz viel. So ein Wunderkind, das nie was anderes tat als Klavierspielen, war er eigentlich nicht. Er zeichnete gerne, malte, konnte gut Leute nachmachen – am besten den Pfarrer, der immer so bedeutungsvoll reden wollte und dabei etwas komisch war.

Außerdem an diesem Musiktag zu hören:

"Darstellung auf der Opernbühne" von Heidi Mottl