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Beitrag vom 02.07.2019

Fridays for Future#3 Warum gehen Kinder auf Klima-Demos?

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Schüler bei einer "Friday for Future"-Demonstration auf dem Operplatz in Hannover. Sie halten ein Plakat mit der Aufschrift "Wir streiken, bis ihr handelt" hoch. (Geisler-Fotopress/picture alliance)
Kinder in aller Welt fordern in den "Friday for Future" Demonstrationen die Regierungen auf, mehr zu tun, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden. (Geisler-Fotopress/picture alliance)

Warum auf eine Zukunft bauen, die bald nicht mehr existieren wird? Die Antwort vieler Schülerinnen und Schüler auf diese Frage ist der Klimastreik. Aber tun die Erwachsenen nicht schon genug für den Klimaschutz? Ist es wirklich nötig, dass Kinder streiken?

Im August 2018 setzte sich Greta Thunberg noch allein mit einem Schild vor den Reichstag in ihrem Heimatland Schweden. "Schulstreik für das Klima" stand da drauf, denn: Warum soll man sich in der Schule auf die Zukunft vorbereiten, wenn diese Zukunft durch die Erderwärmung bedroht ist? Und wenn Politiker viel zu wenig dagegen tun?

In den folgenden Monaten folgten Zehntausende Schüler auf der ganzen Welt Gretas Vorbild – im März 2019 demonstrierten mehr als eine Million Kinder in vielen Ländern für mehr Klimaschutz. Viele Wissenschaftler und Politiker unterstützen die "Fridays For Future"-Bewegung, einige sagen aber, dass sich lieber Profis um dieses Thema kümmern sollen. Dabei können Kinder tatsächlich eine Menge bewirken.

Lotta und Tim haben versucht herauszukriegen, ob es Sinn macht, dass Kinder auf die Straße gehen und für den Klimaschutz demonstrieren – und warum die Erwachsenen anscheinend bisher so wenig erreicht haben. Unter anderen haben sie sich dazu mit Aktivistinnen von "Friday for Future" getroffen und bis hoch zur Bundesumweltministerin Svenja Schulze durchtelefoniert.