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Beitrag vom 11.11.2016

EntdeckertagVom Soldaten zum Heiligen - Sankt Martin

Von Brigitte Jünger Beitrag hören
Eine als Sankt Martin verkleidete Reiterin teilt vor der Kirche Sankt Columban in Friedrichshafen ihren Mantel mit dem Schwert, um einem Frierenden in seiner Not zu helfen. (dpa / picture alliance / Felix Kästle)
Eine als Sankt Martin verkleidete Reiterin (dpa / picture alliance / Felix Kästle)

Den Martinsumzug am 11. November feiern alle Kinder gern - aber nicht alle kennen die 1700 Jahre alte Geschichte vom heiligen Martin genau.

Im rotem Umhang auf einem Pferd - so kennen wir Sankt Martin, wenn er beim Umzug vor uns herreitet. Diesen Umhang soll er mit seinem Schwert geteilt haben, um einem Frierenden in dessen Not zu helfen.

Dabei war der Mantel des echten Martin gar nicht rot, sondern weiß, und auf einem Pferd hat er wahrscheinlich auch nicht gesessen, als er den Mantel teilte.

Der römische Soldat Martinus war eher zu Fuß unterwegs, und in den Krieg zu ziehen gefiel ihm gar nicht. Er wollte sich lieber den friedlichen Ideen des damals noch jungen Christentums anschließen.

Aufgrund seiner Bescheidenheit und seiner Großzügigkeit gegenüber den Armen wird er bis heute verehrt.