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Beitrag vom 04.11.2016

EntdeckertagJung fragt alt - Berliner Grundschüler in einem besonderen Geschichts-Projekt

von Sabine Huthmann und Friederike Wigger Beitrag hören
Ein Tagebuch sammelt viele alte Geschichten (picture-alliance/ dpa / Jens Wolf)
Ein Tagebuch sammelt viele alte Geschichten (picture-alliance/ dpa / Jens Wolf)

Wenn wir etwas von früher erfahren wollen, können wir in Büchern nachlesen. Einen lebendigeren Eindruck vermitteln Fotos und Filme, das sind gute Momentaufnahmen aus anderen Zeiten. Doch es geht auch noch direkter: Im Gespräch mit echten Zeitzeugen!

Im Projekt "Jung fragt Alt im Kiez - Leben im 20. Jahrhundert" vom KINDERRING BERLIN e.V. und der "Aktion Mensch" treffen sich Kinder zwischen 9 und 11 mit Menschen über 80: denn Junge haben viele Fragen, Alte viel zu erzählen! Kindheit und Jugend liefen vor 70,80, 90 Jahren ganz anders ab als heutzutage. Mädchen und Jungen saßen nicht zusammen in einer Klasse, die Lehrer waren strenger, Sport und Freizeitaktivitäten sahen anders aus. Schließlich gab es Kriege und Zeiten, in denen es wenig zu essen gab und viele Häuser zerstört waren.

Sabine Huthmann und Friederike Wigger haben mit den jungen und alten Leuten und der Projektleiterin Mirjam Karnetzki gesprochen und waren dabei, als die Kinder-Journalisten ihre Fragen stellten. Herausgekommen sind Gespräche, die neben reichlich Unbekanntem auch Gemeinsames zu Tage förderten: Kuscheltiere zum Beispiel hatten die Kinder vor 90 Jahren auch…

Wenn Ihr mehr zum Projekt erfahren wollt, könnt Ihr hier nachschauen oder Euch auch den Film "Jung fragt Alt" von Michalina Mrozek auf Youtube ansehen.