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Beitrag vom 12.01.2018

EntdeckertagHeulende Jäger - Wölfe in Geschichte und Wirklichkeit

Von Ulrike Klausmann Beitrag hören
Ein Rudel Wölfe streift im Februar 2017 im Wildpark in Poing (Bayern) durch ein Gehege. (dpa-Bildfunk / Alexander Heinl)
Ein Rudel Wölfe unterwegs (dpa-Bildfunk / Alexander Heinl)

In alten Märchen und Geschichten waren die Wölfe meistens die Bösen. Sie wurden gejagt, bis sie in Deutschland fast ausgestorben waren. Jetzt kommen sie in unsere Wälder zurück und vermehren sich.

Seit mehr als zehn Jahren gibt es wieder freilebende Wölfe in Deutschland. Derzeit sind rund 60 Wolfsrudel und 13 Wolfspaar sowie etliche Einzelwölfe durchwandern derzeit Deutschland.
Angst hat kaum noch jemand von Ihnen, anstatt sie wie einst zu jagen, stehen Wölfe heute unter Naturschutz.
Kinder bekommen Kuschelwölfe geschenkt und in den Geschichten von heute sind die einstigen Bösewichter meistens lieb oder lustig. Die Tierschützer freuen sich, denn die Wölfe helfen, das ökologische Gleichgewicht in den Wäldern aufrecht zu erhalten. Aber die Schäfer sind alarmiert, denn die Wölfe fressen nicht nur das kranke Wild im Wald sondern gerne auch mal Schafe aus ihren Herden. Ulrike Klausmann hat die Spur der Wölfe verfolgt.