Player: wähle einen Beitrag
 
 
Beitrag vom 23.01.2019

Eine Musik, die sich einfach nicht verbieten ließ.Rock ’n’ Roll

Elmar Krämer Beitrag hören
Elvis spielt Gitarre bei einem Konzert in Texas. (imago stock&people)
Für viele ist Rock ´n` Roll untrennbar mit dem Namen Elvis Presley verbunden. Er machte diese Musik weltweit bekannt. (imago stock&people)

Rock ’n’ Roll war schnell, sie war fetzig und, was das beste war, die Erwachsenen fanden diese Musik seinerzeit schrecklich. Im Jahr 1954 veröffentlichte Bill Haley an the Comets in Amerika den Song "Rock around the Clock" und löste damit weltweit eine regelrechte Rock `n Roll-Lawine aus.

Weltweit dachten die Erwachsenen im Jahr 1954 zumeist, dass die Jugendlichen plötzlich verrückt geworden wären. Denn plötzlich hörten die Rock ’n’ Roll, eine Musik die fetzig klang, in die Beine ging und zu der man einfach nur wild und unbändig tanzen wollte.

Diese neue Musik wurde in den Radiostationen in Ameerika gespielt und begeisterte schnell die Jugendlichen in aller Welt. Dies umso mehr, da die Erwachsenen diese Musik strikt ablehnten,  sie als amoralisch und anstößig galt. Viele Erwachsenen wollten diese Musik sogar verbieten, da sie überzeugt waren,  dass Rock ’n’ Rollihre Kinder verderben würde. 

Die beiden bekanntesten Musiker, die diese neue Musik zu Weltruhm brachten waren Bill Haley und Elvis Presley. 

Bill Haley (Mitte) und seine Band "The Comets", 1956 (AP)Bill Haley (Mitte) und seine Band "The Comets", 1956 (AP)

Rock ‘n Roll hatte es zwar am Anfang schwer – mittlerweile ist aber sowohl die Musik, als auch der Tanz äußerst beliebt. Immer wieder schaffen es Bands mit Rock ’n’ RollSongs in die Charts. Und inzwischen wird Rock ’n’ Roll überall auf der Welt getanzt – viele Menschen machen das einfach nur zum Spaß. Es gibt aber auch Vereine in denen der Rock ’n’ Roll Tanz trainiert wird. Es gibt Meisterschaften und Weltmeisterschaften und allein in Deutschland sind über 15.000 Menschen in Rock ’n’ Roll Vereinen Mitglieder.

Außerdem zu hören:

"Was macht ein DJ?", von Julia Schölzel