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Beitrag vom 08.11.2018

Eine Austellung im Deutschen Technikmuseum in Berlin40 Jahre Deutsche im Weltall

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Moderatorin Ulrike Jährling mit 3 Kinderreportern (Roland Krüger)
Ryke, Heiko Triesch und die drei Kinderreporter Georg, Milan und Wilma-Charlotte beobachten einen Raketenstart (Roland Krüger)

Vor 40 Jahren startete Sigmund Jähn als erster deutscher Raumfahrer ins Weltall. Anlässlich des Jahrestages seines Fluges zeigt das Deutsche Technikmuseum in Berlin eine Sonderausstellung zur deutschen Raumfahrtsgeschichte. Ryke hat mit Kindern die Ausstellung besucht.

"40 Jahre Deutsche im Weltall. Zwei Staaten, elf Raumfahrer, einhundert Objekte", so heißt die Sonderausstellung im Deutschen Technikmuseum in Berlin. Die Jubiläums-Schau wirft einen Blick zurück auf deutsche Raumfahrtgeschichte, auf politische Propaganda, wissenschaftliche Meilensteine und überraschende Anekdoten.

Die Ausstellung stellt auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern die Biografien der elf deutschen Raumfahrer vor, die bisher im Weltraum waren. Am 26. August 1978 startete DDR-Bürger Sigmund Jähn vom Weltraumbahnhof Baikonur, Kasachstan, ins Weltall. Damals gelangte erstmals ein Bürger des geteilten Deutschlands an Bord des sowjetischen Raumschiffes Sojus 31 ins All. Vierzig Jahre später, am 6. Juni 2018 brach Alexander Gerst vom selben Ort zur Internationalen Raumstation (ISS) für die aktuell laufende Mission "Horizons" auf.

Die Sonderausstellung erzählt die Geschichte der deutschen Raumfahrt von den ersten Flügen zur Zeit des Kalten Krieges in sowjetischen und amerikanischen Raumschiffen über die beginnende Zusammenarbeit zwischen Ost und West auf der russischen Raumstation MIR bis hin zum Bau und Betrieb der ISS. Die Geschichte der Deutschen im Weltraum macht auch deutlich, wie aus Gegnern im Kalten Krieg Partner im All wurden.

Ryke hat mit Kindern die Ausstellung besucht und viele Fragen an Heiko Triesch gestellt, den Leiter der Abteilung "Raumfahrt" im Museum.

Hier kommt ihr zur Webseite des Museums.