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Beitrag vom 10.05.2019

Ein Leben als AussteigerIch mache da nicht mit

Von Regina Voss Beitrag hören
Blick auf einen bewohnten Bauwagenplatz in Berlin-Kreuzberg am 25.04.2006 (picture alliance / dpa / DB Kathrin Brunnhofer)
Einfach anders Wohnen - Eine Wagenburg in Berlin-Kreuzberg. (picture alliance / dpa / DB Kathrin Brunnhofer)

Pippi Langstrumpf hat es uns vorgemacht, aber sie hatte auch eine Kiste voller Gold unter dem Bett. Geht das, ein Leben jenseits der gängigen Normen?

Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort Aussteiger hört? Vielleicht an einen Mann mit langem Bart, der sich seine Nahrung im Wald und auf der Wiese zusammensucht? Oder fällt euch eher eine Familie ein, die mit einem Wohnwagen über das Land zieht und dort Station macht, wo es ihr gerade besonders gut gefällt?

Auf jeden Fall gibt es sehr unterschiedliche Vorstellung davon, was Aussteiger – wenn man sie überhaupt so nennen will - sind. Doch eines eint sie alle: Aussteiger suchen nach anderen Lebensmodelle als den gewohnten. Doch warum verabschieden sich Menschen vom gewohnten Alltag und entscheiden sich für alternative Lebens- und Wohnformen? Und wie sehen diese überhaupt aus? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt so ein Dasein jenseits des "normalen" Alltags mit sich?

Regina Voss hat ein Berliner Wagendorf besucht und dort lebende Kinder nach ihrem Leben befragt. Außerdem erzählt ein Selbstversorger, was es heißt, wenn man seinen gut bezahlten Job kündigt und gegen eine Beschäftigung tauscht, von der man schon immer geträumt hat – die aber keinen monatlichen Lohn in Form von Euros mit sich bringt.