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Beitrag vom 13.10.2019

Drachen und ihre GeschichteUngeheuer oder Glücksbringer

Von Corinna Thaon Beitrag hören
Der traditionelle Löwentanz zum chinesischen Neujahr soll Glück bringen und böse Geister vertreiben (MAXPPP)
Beim chinesischen Neujahr soll dieser Drache Glück bringen und böse Geister vertreiben. (MAXPPP)

Drachen gibt es nicht und trotzdem kennt sie jeder. Warum erzählen die Menschen schon immer und überall auf der Erde von Drachen? Meistens sind sie riesengroß, schlangenähnlich und stark. Sie können sehr böse sein, Feuer speien und Helden müssen sie besiegen. Man erzählt aber auch von guten Drachen, die Glück bringen.

Drachen kennt man nicht nur seit Urzeiten, man erzählt von den Fabelwesen auch fast in jedem Teil der Erde: in Afrika, China oder Südamerika. Überall gab es und gibt es Erzählungen von Ungeheuern und Drachen. Weil schon lange Handel zwischen Ländern betrieben wurde, kannten die Menschen auch die Drachengeschichten anderer Völker und man beeinflusste sich dabei gegenseitig.

Die Geschichten über Drachen zeichneten meist das Bild eines gefährlichen Raubtiers, das die Menschheit bedrohte und besiegt werden musste. Aber zugleich fanden sich auch überall auf der Welt die Legenden über sanfte, weise Drachen, die den Menschen halfen. Denn wenn Drachen gezähmt wurden, so hieß es, wurde sie zu Beschützern.


Ungeheuer oder Glücksbringer - Drachen und ihre Geschichten
Von Corinna Thaon
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019

Moderation: Fabian Schmitz