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Beitrag vom 13.04.2021

Dokus#193 Wie kommt ein Tierfilmer so nah ran?

Mit Tim und Kati Beitrag hören
Nahaufnahme eines Esels mit halb geöffnetem Maul und schief hängender Lippe (unsplash.com / Daniel Fazio)
Ein Esel ist ja noch recht leicht vor die Linse zu bekommen, bei anderen Tieren wird es schwieriger. (unsplash.com / Daniel Fazio)

Und jetzt bitte mal stillhalten! So einfach geht es in freier Wildbahn natürlich nicht. Wie macht ein Dokumentarfilmer das, dass die Tiere sich nicht erschrecken und weglaufen? Wir haben einen gefragt, der alle Tricks kennt.

Ist es nicht herrlich entspannend eine Tierdoku zu gucken? Also, außer vielleicht, wenn gezeigt wird, wie ein fieser Riesenkauz einem wehrlosen Kakadu nachstellt... Das ist ja viel zu aufregend! Aber so einem niedlichen scheuen Reh beim Rapsmümmeln im Morgengrauen zuzuschauen... Hach!

Aber wie geht denn das eigentlich? Wie machen die Dokumentarfilmer das, dass die Tiere nicht weglaufen? Wie kommen die so nah ran? Das erklären in dieser Episode Julia und ihr Papa Christoph. Der ist nämlich ein echter Tierfilmer und kennt alle Tricks.

Tolle Tarnung fürs perfekte Bild

Auf zwei Dinge kommt es besonders an. Erstens: Tarnung. Und zweitens: Bloß nicht hektisch werden.

Der Tierfilmer Christoph Hauschild hinter seiner Kamera auf einer grünen Wiese mit einem Baum im Hintergrund (coraxfilm GmbH)Der Tierfilmer Christoph Hauschild erzählt im Podcast von seiner Arbeit. (coraxfilm GmbH)

Für einen guten Fang legen sich Tierfilmer mächtig ins Zeug. Sie buddeln sich schon mal im Sand ein oder tun so, als wären sie ein Holzhaufen. Manche bauen sich sogar eine Kuh! Und wer sich erst mal die Mühe gemacht hat, die ganze Film- und Tarnausrüstung in einen 30 Meter hohen Baum zu hieven, bleibt da auch schon mal drei Tage sitzen. Und wenn so ein Tierfilmer mal aufs Klo muss? Was dann? Das erfahrt ihr in dieser Folge.

Julia erzählt euch außerdem von einer ganz besonderen Erfahrung, die sie einmal mit ihrem Papa zusammen gemacht hat. Und Kakadu-Reporterin Nadine besucht einen Geräuschemacher. Was der mit Tierfilmen zu tun hat? Reinhören!