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Beitrag vom 18.01.2019

Die Sprache der TiereVerstehst Du hündisch?

Von Ulrike Klausmann Beitrag hören
Dörte, der kleine Große Tümmler-Nachwuchs, schwimmt am 18.10.2011 mit Mutter Delphi in seinem Becken im Zoo in Duisburg. (dpa picture alliance / Roland Weihrauch)
Delfine kommunizieren über akustische Signale (dpa picture alliance / Roland Weihrauch)

Freundschaft unter Affen, Wölfe, die sich durch Heulen verabreden und Hunde, die einander Hallo sagen, indem sie beim anderen am Po riechen. Die Sprache der Tiere ist keine Sprache im menschlichen Sinne, dennoch reden sie miteinander.

"Vor kurzem haben Wissenschaftler in Afrika festgestellt, dass ... Elefanten ... sich über einige Kilometer unterhalten können und dann ist klar ... die sagen hier ist Wasser, hier gibts Futter, komm hier rüber ... weil Elefanten sind gesellige Tiere und die sind gerne in der Herde", weiß Brian Bradstone. Er ist Tierpfleger im Elefantenfreigehege im Kölner Zoo.

Elefanten trompeten mit ihrem Rüssel, wenn sie aufgeregt sind. Und sie brummen, zirpen und zwitschern. Alle Tiere kommunizieren miteinander und viele Tiere verstehen zudem erstaunlich viele Wörter unserer Menschensprache.

Japanische Foscher haben festgestellt, dass Pferde uns Menschen sehr gut beobachten und daher unsere Gefühle erraten können. An unserer Stimme und an unserem Gesichtsausdruck merken sie, ob wir gut oder schlecht drauf sind, ob wir gelassen oder ängstlich sind.

Auch Hunde können uns Menschen "gut lesen".

Ein Kakadu-Feature über die Sprache der Tiere von Ulrike Klausmann.