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Beitrag vom 06.08.2018

Das Luftmuseum in Amberg in der OberpfalzLuft zum Anschauen, Hören, Fühlen und Begreifen

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Luftballons in den Jamaika-Farben fliegen am 18.10.2017 in Berlin bei der Parlamentarischen Gesellschaft. Union, FDP und Grüne beginnen hier die Sondierungen für eine Jamaika-Koalition. Die Organisation "Mehr Demokratie" demonstrierte mit der Aktion für bundesweite Volksentscheide im Koalitionsvertrag.  (Kay Nietfeld/dpa)
Luftballons - Luft in Tüten (Kay Nietfeld/dpa)

Schon einmal einen fliegenden Teppich gesehen? Eine Luftdusche oder einen Luftbrunnen? Dies und viele andere Dinge lassen sich in Deutschlands ersten und einzigen Luftmuseum bestaunen.

Ein Museum über Luft – geht das? Schließlich kann man Luft weder sehen, hören und anfassen. Klar geht das – zumindest in Amberg. Denn dort gründete im Jahr 2006 der Luftbildhauer Koch in der Engelsburg das Luftmuseum.

Es ist ein wirklich besonderes Museum. Gleich am Eingang wartet ein Fliegender Teppich. Ein echter fliegender Teppich. Luftdüsen bringen ihn zum Schweben und nur weil er durch viele Schnüre gesichert ist, fliegt er nicht davon. Einen Raum weiter gibt es  eine Luftdusche, unter der man aus großen, blauen Behältern frische Luft zapfen kann. Nebenan steht eine Plastiktütenorgel. Zahllose Schläuche ragen aus etwas, das aussieht wie ein kleines Klavier. Sie enden in vielen bunten Plastiktüren. Ein echter Hingucker ist auch der Luftflipper. Über zwei kleine Hebel wird ein Luftstrom gesteuert, der einen Ball eine Schräge hinaufpustet. Wessen Ball zuerst oben ankommt hat gewonnen.

Auf insgesamt drei Stockwerken im sogenannten Amberger "Klösterle" können die Ausstellungstücke, Erfindungen und Installationen bestaunt werden. Und egal wie skurril sie auch aussehen, sie alle haben einen Zweck: Sie sollen Luft begreifbar machen.

Mehr über das Luftmuseum findet Ihr  hier

Außerdem an diesem Montag zu hören:

"Sonnencreme" - von Annette Bäßler.

"Berlin Biennale 2018"-Über die Ausstellung internationaler zeitgenössischer Kunst berichten die Kakadu-Kinderkunstexperten. Von Ilka Lorenzen