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Beitrag vom 24.11.2019

Das Feature für FrühaufsteherIm Wald, im All, im Schließfach?

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Romana Maschek, Gründerin des Sargateliers, arbeiten an einem neuen Modell mit rosa-blauem Stoffüberzug. (picture alliance/ APA/ picturedesk/ Helmut Fohringer)
Im Sargatelier in Wien können Menschen schon zu Lebzeiten ihren eigenen Sarg designen. (picture alliance/ APA/ picturedesk/ Helmut Fohringer)

Was passiert mit dem Körper eines Menschen nach dem Tod? Da gibt es viele Möglichkeiten: Manche wollen unter die Erde, andere lieber ins Wasser. Die einen brauchen ein Dach überm Kopf, die anderen liegen lieber unter Bäumen oder lassen sich mit einer Rakete ins All schießen. Man kann sogar aus der Asche eines Menschen einen Diamanten machen. Manchmal haben auch Angehörige besondere Wünsche, aber es gibt auch Regeln und Gesetze.

Sich mit mit einem Thema wie Tod und Sterben zu befassen, fällt den meisten Menschen nicht leicht. Ob der Körper eines Toten verbrannt, mehr oder weniger unversehrt der Erde oder dem Meer übergeben oder den Vögeln überlassen wird, das entscheidet  fast immer die Religion des Toten oder seine Familie. Aber auch der Staat hat hierzulande ein Mitsprachrecht, was mit den sterblichen Überresten eines Menschen geschehen soll.

Im Wald, im All, im Schließfach?
Wie Menschen bestattet werden
Von Maria Riederer
Moderation: Patricia Pantel