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Beitrag vom 16.07.2018

Das Deutsche Drahtmuseum in AltenaVom Kettenhemd zum Supraleiter

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Blick in das Deutsche Drahtmuseum in Altena. (picture alliance / dpa / Horst Ossinger)
Draht ist ein universeller Werkstoff. (picture alliance / dpa / Horst Ossinger)

Ob als Drahtseil einer modernen Hängebrücke, als Heizdraht im elektrischen Bügeleisen, als kilometerlange Überseekabel oder als kleine Klammer am Teebeutel - Draht, wohin man schaut. Logisch, dass dieser Werkstoff seit 1965 ein eigenes Museum hat.

Wie wird Draht hergestellt? Unter welchen Bedingungen arbeiteten die Drahtzieher? Was kann Draht? Zu welchen Produkten wird er weiterverarbeitet? Wie sehen zukünftige Einsatzgebiete von Draht aus? Wie gehen wir in der Sprache mit Draht um? Was machen Künstler mit Draht?

Diese und viele andere Fragen werden im Deutschen Drahtmuseum in Altena im Märkischen Kreis in Südwestfalen mit abwechslungsreichen Präsentationen und spannenden, oft überraschenden Objekten beantwortet.

Draht ist ein nahezu universeller Werkstoff, oft bleibt er jedoch für das bloße Auge unsichtbar, z. B. als hauchdünner Metallfaden, eingesetzt in der Elektronik, Medizin-, Filter- und Drucktechnik. Der so unscheinbar wirkende Werkstoff hatte immer eine Schlüsselfunktion für den technischen Fortschritt.

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