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Beitrag vom 21.10.2018

WochenvorschauMein Haus ist Dein Haus

Tischdekoration mit einer Mandarine im Glas (Deutschlandradio / Ellen Wilke)
Was mag sich der Gastgeber mit dieser Tischdekoration wohl gedacht haben. Herzlich willkommen oder wollte Ihr nicht endlich gehen? (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

"Gastfreundschaft ist die Kunst, seine Besucher zum Bleiben zu veranlassen, ohne sie am Aufbruch zu hindern" oder eher "Wirst Du irgendwo gut aufgenommen, musst Du nicht gleich wiederkommen". Wie haltet Ihr es mit der Gastfreundschaft.

Ich stehe ja total auf Gastfreundschaft. Ich finde es total gut, wenn andere zu ihren Gästen (genauer gesagt zu mir) total nett sind. Also mich bewirten, bekochen, bespielen und so weiter und so weiter. Denn ich finde der Gast ist definitiv König.

Anders dagegen sieht es aus, wenn jemand zu mir kommt, mein Gast ist. Da denke ich dann eher ... wenn du in Rom bist, dann mache es wie die Römer. Bei mir bekommt kein Gast ein weichgekochtes Ei oder so. Ne, da gibt es Körner für alle. Und Nüsse.

Und generell denke ic ... hey nimmt es locker. Ein Gast kann gut für sich selbst sorgen, den muss man nicht zu sehr bespielen. Denn ich halte es mit dem römischen Dichter Horac: "Ein Gastgeber ist wie ein Feldherr: Erst wenn etwas schiefgeht, zeigt sich sein Talent""

Ich als Gastgeber präsentiere Euch folgendes Freundschafts-Monats-Sonderprogramm:

Am Infotag, Montag (22.10.) könnt ihr hören:

- "Wenn mein bester Freund wegzieht", von Dana Sindermann

- "50 Jahre Schlümpfe", ein Kalenderblatt von Brigitte Jünger

- "Henriette und Marianne", besondere Freunde präsentiert von Cornelia Seliger

Am Medientag, Dienstag (23.10.) könnt ihr hören:

- "Duden-Box: Ich schreib Dir einen Brief", von Regina Bruckmann

- "Pippi Langstrumpf und Herr Nilsson", besondere Freunde  präsentiert von Cornelia Seliger

Am Musiktag am Mittwoch (24.10) könnt Ihr hören:

- "That’s what friends are for - Über Freundschaft in Liedern", von Maria Riederer

- "Hänsel und Gretel", besondere Freunde präsentiert von Cornelia Seliger

Am Donnerstag (25.10.) am Quasseltag
"Beste Freunde - Das große Kakadu-Freundschaftsquiz"

Wir haben im Freundschaftsmonat viele Freunde vorgestellt. Nun machen wir ein Quiz daraus.
Ihr müsst raten, wer gemeint ist.
Ruft Tim an und spielt mit: 0800 2254 2254.

Am Freitag (26.10) am Entdeckertag könnt ihr hören:

"Göttliche Gastfreundschaft"
Von Magdalene Melchers

"Wer Gastfreundschaft übt, bewirtet gleichsam Gott selbst.", so heißt es im Talmud - einer jüdischen Schrift. Doch bedeutet das, man soll jeden willkommen heißen? Auch Fremde? Familienangehörige und Freunde herzlich zu empfangen und zu bewirten ist üblich, doch wer in der Welt unterwegs ist und eine Bleibe sucht, ahnt, was das Wort Gastfreundschaft bedeutet und dass es Unterschiede gibt von Land zu Land. Wer Wanderungen unternimmt, klingelt an Pfarrhäusern oder Klosterpforten, denn Benedikt von Nursia, der Gründer benediktinischer Klöster, hat im 6. Jahrhundert religiöse Regeln verfasst und er schreibt: Alle Gäste sollen bei ihrer Ankunft wie Christus empfangen werden, weil er einmal sagen wird: "Ich war ein Fremdling, und ihr habt mich aufgenommen." Doch heißen Christen auch Muslime willkommen und Juden auch Christen?

Den Sonntag (28.10.) beginnen wir wie Eingangs erwähnt mit Gedichten für alle Frühaufsteher.

"Von der Katze, die denkt, sie ist ein Hund"
Von Jenny Reinhardt
Gelesen von Florian Lukas
Deutschlandradio Kultur 2012

Julia und Julius sind geschockt. Da retten sie in den Sommerferien auf dem Bauernhof mitten in der Nacht ein kleines Katzenbaby, und dann kommt Dix, der Hütehund des Bauern, und schnappt es sich. Doch wenig später stellt sich heraus, der Collie wollte das neugeborene Katzenjunge gar nicht fressen, sondern sich um es kümmern. Eine Katze, die von einem Hund aufgezogen wird. "Ha, datwirdnix! Iskaputtkatz - datwirdnix!", sagt der Bauer mit den grauen Bartstoppeln. Aber da kennt er offenbar seinen eigenen Hund schlecht.

Und anschließend, um 8.05 Uhr, nach den Nachrichten für die Erwachsenen, könnt Ihr meine neuste Reise hören:

"Hier bin ich Tier, hier darf ich sein"
Der Hagelhof im Münsterland, ein Gnadenhof mit Auffangstation für Exoten

Der Hagelhof e.V. ist ein Hof, in dem Menschen mit den unterschiedlichsten Tieren zusammenleben. Ob Pferde, Hunde oder Katzen, Schildkröten, Straußenvögel und Rhesusaffen - die Artenvielfalt der Tiere auf dem Hagelhof ist einzigartig.
Nach dem Beginn als Gnadenhof und Auffangstation für Exoten, ist er heute ein Ort, an dem Menschen versuchen, Nutztieren ein Leben frei von menschlichen Herrschaftsansprüchen zu ermöglichen. Jedes der rund 600 Tiere auf dem Hagelhof hat seine eigene, nicht immer schöne Geschichte. Denn, so erzählt Barbara Deppe, die Gründerin und Leiterin des Hagelhofes, kaputte Tiere sind wie kaputte Fahrräder - sie werden von vielen Menschen einfach weggeworfen.

Viel Vergnügen wünscht euch:

Kakadu.