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Beitrag vom 12.09.2018

Spinnrad-MusikenDreh´ dich Rädchen, spinne mir ein Fädchen ...

Von Stephan Holzapfel Beitrag hören
Als Dornröschen beteiligt sich Vivien am 04.09.2016 am großen Festumzug zum 25. Tag der Sachsen in Limbach-Oberfrohna (Sachsen). Traditionell gilt der Umzug als Höhepunkt des Festwochenendes. In diesem Jahr präsentieren sich rund 3700 Mitwirkende den Zuschauern am Straßenrand. Foto: Hendrik Schmidt/dpa | (dpa-Zentralbild)
Vivien als Dornröschen am Spinnrad (dpa-Zentralbild)

"Ich höre nichts lieber als spinnen und bin nicht vergnügter, als wenn die Räder schnurren", so sagt die Königin im Märchen "Die drei Spinnerinnen". Aber auch Komponisten konnten sich für das Geschnurre des Spinnrads begeistern.

Heute ist das Spinnrad kaum noch in Gebrauch, doch früher wurde in den meisten Häusern gesponnen. Seinerzeit gab es noch keine maschinell, in Massen gefertigte Kleidung. Und egal, ob Hemd, Hose, Kleid oder Pullover, die Fäden, aus denen diese Kleidungsstücke gestrickt oder gewoben wurden, mussten vorwiegend in Handarbeit zu Hause hergestellt werden. 

Das Surren des Spinnrads mit dem Fäden und Wolle gesponnen wurde,  war daher damals ein Geräusch, das in den meisten Haushalten allgegenwärtig war.

Auch in der klassischen Musik gibt es einige Stücke, in denen die schnelle Drehbewegung des Spinnrades und der dazu gehörenden Spindel gut hörbar ist. Bis hin zu den diversen Vertonungen der verhängnisvollen Spindel, die Dornröschen in den Finger sticht.

Spinnradmusik - von Stephan Holzapfel

Außerdem zu hören:

"Maschinenmusik" von Ulrike Timm