Freitag, 14. Dezember 2018
 
 
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  • Diabetes

    (Text: Susanne Nessler)

  • Diktatur

    Ein Diktator ist, ganz einfach übersetzt, ein Bestimmer. Er sagt in seinem Land allen, was richtig ist und was verboten. Er bestimmt, wer Minister sein darf. Er schickt seine Gegner ins Gefängnis. Er kann auch bestimmen, wer womit Geld verdienen darf. Kurzum: Der Diktator hat in seinem Land alle unter sich. Diese Art, zu regieren, nennt man Diktatur. Es gibt außer der Ein-Mann-Diktatur auch Militärdiktaturen, bei denen die Generäle alles bestimmen und Parteidiktaturen. So etwas gab es bis 1989 auch bei uns in Deutschland, als die Partei SED in der damaligen DDR, dem Ostteil Deutschlands, ganz allein das Sagen hatte. Auch in Diktaturen gibt es Bürger, die ihre Regierung gut finden und unterstützen. Aber in jeder Diktatur gibt es Gegner, die mit Gewalt unterdrückt werden. Und deshalb sind Diktaturen auch immer brutal und viele Menschen leben dort in Angst. (Text: Sebastian Felkmeier)

  • Diversität

    Diversität lässt sich mit Vielfalt und Verschiedenartigkeit übersetzen. Wie so viele Fremdwörter kommt auch dieser Begriff aus dem Lateinischen. Gut verständlich wird er am Beispiel der Biodiversität, damit ist die Vielfalt der Natur gemeint. Von Äpfeln oder Kartoffeln gibt es beispielsweise viele verschiedene Sorten, nicht nur die wenigen, die normalerweise im Supermarktregal liegen. Naturschützer beklagen oft einen Rückgang der Biodiversität. Das bedeutet, dass bestimmte Fische oder Vögel oder Wildblumen vom Aussterben bedroht sind oder schon ausgestorben sind. Meistens sind die Menschen daran Schuld, weil sie den Lebensraum von Pflanzen und Tieren zerstören oder verschmutzen. Der Begriff Diversität wird auch für kulturelle oder gesellschaftliche Vielfalt benutzt. Stellt euch ein Sommercamp vor, in dem unterschiedlich alte Jungen und Mädchen aus verschiedenen Ländern zusammen ihre Ferien verbringen. Einige Kinder kommen aus der Stadt, andere vom Dorf, die Eltern der einen haben viel Geld, die der anderen weniger. Manche glauben an Gott, andere nicht. Wenn alle gemeinsam spielen, dann ist die kulturelle Diversität sehr groß. Wenn sich aber nur die zehnjährigen Jungen aus Berlin zusammentun, dann ist das keine kulturelle Diversität. (Text: Katja Schlesinger)