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Beitrag vom 29.01.2019

Kinotipp "Mia und der weiße Löwe"Dreharbeiten mit einem echten Löwen

Von Gabriela Grunwald Beitrag hören
Ein weißer Löwe im Zoo von Rhenen. (dpa/VidiPhoto)
Dieser weiße Löwe ist eher ungefährlich - er lebt im Zoo von Rhenen. (dpa/VidiPhoto)

Dreharbeiten mit einem echten Löwen - geht das überhaupt? Löwen sind doch Raubtiere und echt gefährlich! Der neue Kinderfilm "Mia und der weiße Löwe" beweist, es geht doch.


Daniah spielt im Film "Mia und der weiße Löwe" die 11 jährige Mia, die mit ihrer Familie auf einer Löwenzuchtfarm in Südafrika lebt. Dort lernt sie das Löwenbaby Charlie kenne, die beiden freunden sich eng miteinander an. Drei Jahre später sind die Beiden immer noch unzertrennlich. Aber Charlie ist mittlerweile ein ausgewachsener Löwe und deshalb wollen die ängstlichen Eltern ihn an einen Trophäenjäger verkaufen. Als Mia das herausfindet, haut sie heimlich mit Charlie ab, um ihn in einem Schutzreservat in Sicherheit zu bringen.

Wirklich außerwöhnlich an diesem Film ist vor allem die Tatsche, dass mit einer echten Raubkatze gedreht wurde. Mit einem echten weißen Löwen! Über drei Jahre lang und ganz ohne jede Tricktechnik! Kaum zu glauben, oder? Wo man doch heute alles im Computer tricksen und man ständig vom Computer perfekt animierte Tiere sehen kann.

Ohne den südafrikanischen Löwenexperten Kevin Richardson wäre dieser Film vermutlich nicht möglich gewesen. Kevin Richardson wird auch weltweit der Löwenflüsterer genannt. Er suchte den weißen Löwen Charlie für die Dreharbeiten aus und betreute ihn während der gesamten Zeit.

"Niemals zu ärgerlich, niemals zu traurig, niemals zu aufgeregt, niemals zu niedergeschlagen. Seit er jung war, war er immer ausgeglichen, gefasst und beherrscht", so begründet er seine Wahl. 

Trotzdem sind Dreharbeiten mit einem Löwen ja wohl nicht ungefährlich, aber Angst hatte die inzwischen 15jährige Hauptdarstellerin Daniah nie. Dennoch waren die Dreharbeiten mitunter etwas aufregend, beziehungsweise unangenehm, denn als sie beispielsweise mit dem Löwen aneinander gekuschelt auf der Laderampe eines Autos liegt und eigentlich einschlafen sollte, pupste Charlie plötzlich und es stank fürchterlich.

"Es war so witzig! Denn er pupste in mein Gesicht und ich musste so tun, als ob ich schlafen würde", erinnert sich Daniah.

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