Montag, 17. Dezember 2018
 
 
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Beitrag vom 27.05.2018

KinderhörspielDie Gänsehirtin am Brunnen

von Gerhard Gröschke
Weihnachtsgänse aus Sachsen (picture alliance /  ZB / Jan Woitas)
Die Gänse sind da, doch wo ist die Hirtin? (picture alliance / ZB / Jan Woitas)

Ein alter König will der Tochter sein Königreich vererben, die ihn mit den schönsten Worte loben kann.

Der König ist alt geworden und möchte sich ausruhen. Er will sein Königreich an seine drei Töchter verteilen. Sie sollen ihm sagen, wie sehr sie ihn lieben. Und die ihm die schönsten Worte sagen kann, die soll das Regieren übernehmen. Er hofft, dass Cornelia, seine Jüngste, die schönsten Worte für ihre Zuneigung zu ihm findet, denn sie ist ihm die Liebste. Cornelia vergleicht ihre Liebe mit dem Salz, ohne das kein Essen schmeckt. Den König erzürnt dieser schnöde Vergleich so sehr, dass er sie verstößt. Um nicht aus dem Heimatland fliehen zu müssen, ist Cornelia bereit, die Gestalt einer hässlichen Trude anzunehmen. Als Magd hütet sie die Gänse bei einer Kräuterfrau.


Die Gänsehirtin am Brunnen
Von Gerhard Gröschke
Nach dem Märchen der Brüder Grimm
Regie: Rüdiger Zeige
Komposition: Herwart Höpfner
Mit: Klaus Manchen, Hans-Joachim Hanisch, Friedericke Aust, Madeleine Lierck, Franziska Trögner, Elfriede Nee, Andreas Dölling, Siegfried Seibt, Lothar Tarelkin
Produktion: Rundfunk der DDR 1980

Gerhard Gröschke, 1948-1995, war ein Schriftsteller, Dramaturg und Theaterwisscheschaftler.-