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Beitrag vom 27.12.2020

Kakadu für FrühaufsteherWie geht es Stadttauben?

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Ein Taubenzüchter hält eine Brieftaube in den Händen. (dpa/ Hauke-Christian Dittrich)
Tauben sind so freundliche Tiere. Warum sind wir nicht auch freundlich zu ihnen? (dpa/ Hauke-Christian Dittrich)

Einst gehörten Tauben zu den Lieblingstieren der Menschen. Doch das änderte sich und heute brauchen insbesondere Stadttauben unsere Hilfe.

Seit ungefähr 12.000 Jahren leben Menschen und Tauben miteinander. Die Menschen suchten die Nähe zu Tauben und die Tauben die Nähe zu den Menschen. Die Tauben hatten gemerkt, dass man auf den Kornfeldern der Menschen gut Futter finden konnte und bauten in Nischen der Menschen-Häuser ihre Nester. Die Menschen wiederum fanden Tauben lecker und deren Eier auch. Die Taubenfedern konnten sie ebenfalls gut gebrauchen. Darum haben sie den Tauben Häuser gebaut, sogenannte Taubenschläge. Nur wurden die Tauben dadurch im Laufe der Zeit immer unselbstständiger, waren immer mehr darauf angewiesen, dass die Menschen sie versorgten. Das machte aber nix, weil nicht nur die Tauben die Menschen mochten, sondern auch die Menschen die Tauben. Doch vor etwa 200 Jahren begannen dunkle Zeiten für die Tauben. Plötzlich waren sie nicht mehr gerne gesehen und wurden zu Schädlingen erklärt, die man aus den Städten vertreiben wollte. Erst heute ändert sich das langsam wieder.

Wie geht es Stadttauben?
Von Babette Braun
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Moderation: Patricia Pantel

Einst gehörten Tauben zu den Lieblingstieren der Menschen. Doch das änderte sich und heute brauchen insbesondere Stadttauben unsere Hilfe.