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Beitrag vom 02.01.2019

Das Didgeridoo Mit „flatternden“ Lippen sanft angeblasen

Von Brigitte Jünger Beitrag hören
Ein Straßenmusiker spielt ein Didgeridoo, der Musiker selbst ist nur verschwommen im Hintergrund zu erkennen (dpa / Daniel Naupold)
Ein leicht variierter Grundton und viele Obertöne. (dpa / Daniel Naupold)

Kiwis, Kängurus und das Didgeridoo. Diese drei Dinge fallen den meisten als erstes ein, wenn sie an Australien denken. Doch was genau ist das Didgeridoo eigentlich?

Das Didgeridoo ist ein Blasinstrument, dass auch einem einzigen Stück Holz besteht. Es wird von den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens, Yiraga, Yiraki, Djubini oder Djalupu genannt. Die Aborigines haben das Didgeridoo erfunden und benutzen es für alle Arten von Musik. Sie spielen darauf Kinderlieder und begleiten ihre Feste und heiligen Rituale damit. Doch bevor man in das lange Holzstück hineinblasen kann, muss der Eukalyptusstamm, aus dem die meistern Didgeridoos bestehen, erst einmal von Termiten ausgehöhlt werden.

Mittlerweile wird das Instrument allerdings längst nicht mehr nur von den Ureinwohnern Australiens gespielt. Auch Pop- und Rockmusiker aus anderen Teilen der Welkt benutzen den vielfältigen Klang des Didgeridoos, der sich wie Hundebellen, Kängurusprünge oder das Lachen eines Vogels anhören kann.

Außerdem zu hören:

"Regenglanz und Kieselsteine" Indianische Lieder und Tänze. Ein Klangohr-CD-Test von Rüdiger Bischoff.