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Beitrag vom 04.01.2018

QuasseltagGeld, Knete, Zaster ...

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Eine 1-Euro-Münze lehnt am 04.11.2014 in München (Bayern) an gestapelten Münzen. (picture alliance / dpa / Tobias Hase)
Brauchen wir Geld? (picture alliance / dpa / Tobias Hase)

Heute geht’s am Quasseltag um etwas ganz Alltägliches. Nämlich um Geld. Mit euch und unseren Gästen wollen wir darüber reden, wie wichtig es für uns ist. Vorher stellen wir uns aber die Frage, was das genau ist – Geld und ob es das immer schon gab.

Lange Zeit brauchten die Menschen gar kein Geld. Sie lebten in Höhlen und jagten und pflückten, was sie halt gerade zum Leben brauchten.

Später teilten sie sich die Arbeit immer mehr auf. Einer kümmerte sich um die Tiere, einer baute Getreide an. Und man tauschte.

Allerdings war das nicht immer besonders praktisch. Wenn ich etwa eine Kuh brauchte, musste ich dafür ganz schön viel Getreide anschleppen und vielleicht konnte der mit der Kuh jetzt gerade mit dem ganzen Getreide gar nichts anfangen.

Also hat man sich ein Tauschmittel ausgedacht. Etwas, für das ich sowohl Getreide als auch eine Kuh oder irgendetwas anderes bekommen konnte. Etwas, womit ich jemanden, der mir bei etwas hilft, auch seine Hilfe, wie man früher sagte, vergelten konnte, kurz: Geld.

Am Anfang gab es nur Münzen aus seltenen und damit wertvollen Metallen. Dadurch wusste man, dass das Geld, das man hatte, wenigstens so viel wert war, wie das Metall, aus dem es war. Manche Münzen waren mehr wert als andere und um sie besser voneinander zu unterscheiden, hat man angefangen, Zahlen in die Münzen zu drücken - das nennt man prägen. Weil Metallmünzen natürlich viel wiegen, wurde vor 1.000 Jahren in China auch das Papiergeld erfunden.

Ein gefälschter 154 Euro Schein und ein gefälschter 185 Euro Schein auf einer Tastatur. (imago stock&people)Mit diesen Geldscheinen sollte mal lieber nicht versuchen zu bezahlen. (imago stock&people)

Heutzutage können wir mit Onlinebanking und Kreditkarten einkaufen. Die Banken speichern elektronisch auf ihren Computern, wie viel Geld wir haben und wofür wir es ausgeben.

Geld gibt es also schon sehr lange in verschiedenen Formen. Aber brauchen wir es überhaupt? Nein, sagen Josu, Carlo und Bonke, drei Jungs, die meinen, es ginge auch ohne. Doch, sagt Kirstin Wulf, Taschengeldexpertin, die meint, man könne gar nicht früh genug lernen, mit Geld umzugehen.

Eure Meinung ist ebenfalls gefragt: Wie wichtig ist Geld für Euch? Wieviel Taschengeld bekommt ihr? Ruft an und quasselt mit: 0800 2254 2254.