Donnerstag, 23. November 2017
 
 
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Beitrag vom 18.10.2017

MusiktagHiphop und Orgel?

Von Brigitte Jünger Beitrag hören
Rapper Kendrick Lamar bei seinem Auftritt bei den 58. Grammys am 15.2.2016 in Los Angeles. (ROBYN BECK / AFP)
Kendrick Lamar macht eher Hiphop ohne Orgel. (ROBYN BECK / AFP)

Hiphop - diese Musik- und Tanzkultur ist in den 1970er Jahren in New York entstanden, und zwar im Stadtteil Bronx. Dort lebten damals viele Afroamerikaner, die arm waren und wenig Chancen hatten. Keine Jobs, kein Geld, nichts zu tun.

Trotzdem haben die jungen Leute einen Weg gefunden, sich zu beschäftigen:

Die Jugendlichen haben sich auf der Straße getroffen, Block Parties veranstaltet und im Laufe der Zeit Musik- und Tanzstile entwickelt, die später als Hiphop weltberühmt wurden.

Heute kann man die Hiphop Bewegungen und moves in fast jeder Tanzschule lernen. Diese Art zu tanzen ist längst nicht mehr nur eine Möglichkeit gegen schlechte Lebensverhältnisse zu protestieren. Manchmal geht der Hiphop sogar ziemlich ungewohnte Verbindungen ein - davon konnte man sich neulich beim Internationalen Orgelfestival in Düsseldorf überzeugen. Dort gab es eine Veranstaltung mit dem Titel: Hiporgan. Das heißt also, Hiphop wurde zu Klassischer Orgelmusik getanzt. Aber passt das zusammen?

Brigitte Jünger hat sich das angesehen und ist zusammen mit Ann-Kathrin, Yasmin, Anne und noch einer Jasmin der Frage nachgegangen.

Außerdem an diesem Mittwoch zu hören:

Freude in der Musik von Kristina Dumas