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Beitrag vom 15.03.2017

MusiktagDie Drehorgel

Von Klaus Lockschen Beitrag hören
Drehorgel-Mann Miros spielt am 27.02.2015 in Berlin vor dem Brandenburger Tor.  (picture alliance / dpa / Paul Zinken)
Ein Drehorgel-Spieler vor dem Brandenburger Tor in Berlin (picture alliance / dpa / Paul Zinken)

Früher erklangen sie in vielen Städten: Drehorgeln. Heute sind sie fast vergessen - zu Unrecht!

Wer ein Musikinstrument erlernen will, für den heißt es erst einmal: üben, üben, üben. Mit wohl wenigen Ausnahmen, wie bei der Drehorgel. Da ist der Schritt vom Anfänger zum Könner schnell geschafft: Einfach die Kurbel gleichmäßig schwingen - und schon erklingt die Musik fehlerfrei. Noch vor nicht einmal 100 Jahren waren Drehorgeln aus den Städten nicht wegzudenken, denn sie waren bis dahin eine der wenigen Möglichkeiten, Menschen mit Musik zu beglücken, die sich einen Opern- oder Konzertbesuch nicht leisten konnten. Heute sieht und hört man das Instrument nur noch ganz selten, vielleicht auf Weihnachtsmärkten, an touristischen Orten oder in Museen. Kakadu-Reporter Klaus Lockschen hat sich aufgemacht, die spannende Geschichte der Drehorgeln zu beleuchten.