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Beitrag vom 21.11.2017

MedientagDer Herr der Bilder

Von Jessica Zeller Beitrag hören
Elke Heidenreich am Filmset von "Verbotene Liebe" (dpa / picture alliance / Henning Kaiser)
Beruf Kameramann (dpa / picture alliance / Henning Kaiser)

Ein der wichtigten Beruf im Bereich Film/Fernsehn ist der des Kameramanns. Er ist für die Bildgestaltung und die Kameraführung zuständig, er bedient die Kamera und entscheidet was gefilmt wird. Der Kameramann hat einen großen künstlerischen Einfluss auf den späteren Film.

Doch nur bei kleineren Produktionen, wie Tier- oder Reisedokumentationen, ist dann tatsächlich so, dass der Kameramann oder die Kamerafrau alleine mit der Kamera loszieht und einfach filmt, was ihnen vor die Linse kommt.

In der Regel ist der Kameramann in ein ganzes Kamerateam eingebunden. Dieses Team entscheidet, wie der Film später aussehen soll, welche Bilder und Stimmmungen transportiert werden sollen.  Das Kamerateam entscheidet, über die Drehorte, die Motive, die Kostüme und Farben. Sie organisieren die Bildtechnik, die verschiedenen Kameras, Objektive, Stative und Kamerawagen. Beim Drehen werden zuerst Probeaufnahmen gemacht, teilweise wird mit Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven experimentiert. Die Beleuchtung, die Kamerafahrten, die Anordnung der Personen, der Requisiten im Bild, jedes Detail wird vor den Aufnahmen festgelegt.

Oft erarbeitet der Kameramann vor Drehbeginn mit Zeichnern ein Storybord, in dem comic-artig die einzelnen Szenen und Kameraeinstellungen gezeichnet werden.

Und wenn es dann endlich mit den Aufnahmen losgeht  ist der Kameramann der Chef. Denn ohne Kamera keine Bilder und ohne Bilder keinen Film.

Weitere Themen am Medientag:

"Paddington 2" Ein Kinotipp von Anna Wollner

"Mein Hund ist Rassist" Ein Buchtipp von Karin Hahn

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von Audren mit Illustrationen von Clément Oubrerie.
Chili Tiger Books, 80 Seiten
ISBN: 978-3958780170
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