AhaJuli 2008
Es war einmal vor langer langer Zeit, da lebten auf der Welt nur Menschen. Es gab eigentlich keinen Unterschied zu der Kultur heute: Die Kinder gingen zur Schule und die Eltern arbeiteten, um die Familie zu ernähren. Zu ihren Berufen gehörten, wie heute auch, Lehrer, Polizist, Feuerwehrmann, Richter, oder sie arbeiteten bei Steinbitz & Co. oder bei einer anderen Firma. Ein anderer sehr beliebter Beruf war das Erfinden.
Gibt es noch etwas über diese Welt zu sagen? Ach ja, das Kommunizieren geschah nur über Zeichensprache oder über Laute. So, jetzt aber wieder zu den Berufen: Dieses Erfinden hatte schon glorreiche Menschen hervorgebracht, die zum Beispiel den Feuerstein, das Messer, oder den Eimer erfunden hatten.
Sehr gefragt war aber zu dieser Zeit auch das Stöckerweitwerfen. Bei einem Wettkampf dieser Sportart geschah vor einigen Wochen etwas sehr Merkwürdiges:
Ein Werfer warf zuerst seinen Stock genau auf die 40-Meter-Linie, der an keiner Stelle über diese Marke hinausragte. Ein anderer erreichte die 45-Meter-Linie, und der Dritte blieb zwei Zentimeter davor liegen. Der Werfer schrieh auf :„Aaaaah!!!“ Denn er hatte gerade den Weltrekord um drei Zentimeter verpasst. Durch dieses unglaubliche Pech hat sich allerdings glücklicherweise auch der Buchstabe „A“ eingebürgert.
Sehr beliebt war auch das Stöckerlegen, bei dem man verhindern muss, dass der Gegner zwei Enden der Stöcker verbindet. Ein Spieler hatte gleich mit der Form des „A“ angefangen, und sein Gegner grübelte, wie er die Stöcker auseinanderbringen könnte. Ich weiß, für euch ist das heutzutage ein Kinderspiel, aber die Leute von früher waren nun Mal nicht so gebildet. Als er nun endlich nach 3 Stunden intensiver Grübelei eine Lösung fand, rief er aus „Ha!“... und zog die oberen Enden außeinander. Durch unglaublich intelligente Erfinder wurde dann auch noch das „H“ eingebürgert. Die ersten Kinder namens „Aha“ wurden geboren.



