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Kakadu für Frühaufsteher, 14. März, 7.30 Uhr:


Von Karin Hahn

Tara, Tieneke, Vincent und Petja wohnen im Möwenweg und erleben gemeinsam viele Alltagsabenteuer, Charlotte macht sich große Sorgen um ihre Mutter, Kevin und Calvin tauschen einfach mal ihre Familien - über all diese Jungen und Mädchen hat Kirsten Boie Kinderbücher mit Langzeitdauer geschrieben.
Vor 25 Jahren erschien ihr erstes Buch "Paule ist ein Glücksfall" und das war im wahrsten Sinn des Wortes Glück, denn seitdem werden von der Autorin Jahr für Jahr Bilderbücher, Erstlesebücher, Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Oft schreibt die Hamburgerin aus der Sicht der Kinder und trifft präzise den richtigen Ton. Wir wollen herauskriegen, wie schafft sie das und was ist das für ein Mensch, dem immer wieder neue Ideen für gute Geschichten einfallen? Kirsten Boie schaut nie weg, wenn es darum geht, Probleme zu benennen, die Kinder bewegen, z.B. in "Mit Kindern redet ja keiner". Sie denkt sich aber auch gern fantastische Geschichten aus, über Nix, einen frechen Meerjungmann, der eine Frau sucht oder den kleinen Ritter Trenk, der gegen einen Drachen kämpfen muss. Als Kirsten Boie ein Kind war, wollte sie bereits Bücher schreiben. Mit fünf Jahren landeten ihr ersten Schreibversuche auf Butterbrotpapier, denn ihre Familie hatte nicht das Geld, um richtiges Papier zu kaufen. Über ihre Kindheit, ihr Leben und ihren Start als Kinderbuchautorin erzählt Kirsten Boie und natürlich über ihre Bücher, die Johann, Phoebe und Jakob vorstellen.

Mehr über die Autorin gibt es hier