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Beitrag vom 26.03.2018

InfotagKlopfender Specht, Harzer Roller und Osterlamm

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Specht  (imago/Photocase)
Warum klopft der Specht und warum bekommt er davon keine Kopfschmerzen? (imago/Photocase)

Tim hat heute folgende Themen für Euch in seiner Sendung:

Der Specht ist ein etwas untypischer Vogel, denn er fliegt nicht so gerne. Er bevorzugt das Klettern in den Bäumen.

Typisch ist für ihn das ausdauernde "Tock, Tock, Tock", das Schlagen des Schnabels gegen Baumstämme. Dies "Klopfen" macht er aus unterschiedlichen Gründen: Er sucht so Futter, baut seine Nisthöhle, lockt einen Partner an oder markieren sein Revier. 

Es gibt Spechte  die klopfen mit etwa 20 Schlägen pro Sekunde bis zu 12.000 mal täglich mit dem Schnabel aufs Holz.

Obwohl jeder Schlag echt heftig ist, nehmen die Tiere dabei keinen Schaden. Ihr Gehirn sitzt fast fest im Kopf, eine spezielle Knochenstruktur und eine besonders starke Muskultur dämpfen jeden Aufprall ab.

Ein durchschnittlicher Specht klopft, je nach Jahreszeit, zwischen 8 und 15 Stunden am Tag. Er ist weitgehend standorttreu und unternimmt nur kurze Wanderungen.

Der Grünspecht war 2014 Vogel des Jahres.

Weitere Themen an diesem Montag:

"Der Harzer Roller" - Keine 20 Gramm schwer und dennoch trällern sie den lieben langen Tag. Harzer Roller sind Kanarienvögel, denen das markante Singen ursprünglich in einer Gemeinde im Harz beigebracht wurde. Für Bergarbeiter waren die Vögelchen früher überlebenswichtig. Kakadu-Reporter Klaus Lockschen hat mit Kinder aus Sankt Andreasberg das dortige Kanarienvogelmuseum besucht, das einzige weltweit, und herausgefunden, warum das so war.

Warum ist es im christlichen Glauben so wichtig: "Das Osterlamm" Von Martin Mölder